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Synchron-Reluktanz-Technologie Umrichter verbessert im Zusamnmenspiel den Wirkungsrad

| Redakteur: Reinhard Kluger

Die neuen Simotics Reluktanzmotoren mit Aluminium- oder Graugussgehäuse decken einen Leistungsbereich von 5,5 bis 30 kW ab. Damit lassen sich hohe Wirkungsgrade gerade im Nennpunkt und Teillastbereich erzielen.

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Reluktanzmotoren haben einen erheblich höheren Wirkungsgrad im Teillastbereich im Vergleich zu Asynchronmotoren gleicher Leistung. Durch das Synchronprinzip bleibt die Drehzahl konstant und eine geberlose Vektorregelung sorgt für optimales Betriebsverhalten.
Reluktanzmotoren haben einen erheblich höheren Wirkungsgrad im Teillastbereich im Vergleich zu Asynchronmotoren gleicher Leistung. Durch das Synchronprinzip bleibt die Drehzahl konstant und eine geberlose Vektorregelung sorgt für optimales Betriebsverhalten.
(Siemens AG)

Siemens erweitert das Portfolio integrierter Antriebssysteme (IDS) um eine neue Antriebsreihe mit Synchron-Reluktanztechnik, die sich durch sehr hohe Wirkungsgrade auszeichnet. Als integriertes Antriebssystem sind Reluktanzmotor und Umrichter speziell aufeinander abgestimmt und ermöglichen einen im Vergleich zu Asynchronmotoren besonders effizienten Betrieb. Vordefinierte Parameter in Form eines Codes auf dem Motor-Typenschild vereinfachen die Inbetriebnahme.

Synchron-Reluktanz-Technologie erhöht Energieeffizienz und Dynamik

Die neue Antriebsreihe baut auf der bewährten Motorenplattform 1LE1 auf und ist auf die Sinamics G120 Umrichter abgestimmt. Die Simotics-Reluktanzmotoren decken einen Leistungsbereich von 5,5 bis 30 kW ab und sind sowohl mit Aluminiumgehäuse für allgemeine Umgebungsbedingungen (Simotics GP) als auch mit Graugussgehäuse für erschwerte Umgebungsbedingungen (Simotics SD) verfügbar. Reluktanzmotoren haben einen erheblich höheren Wirkungsgrad im Teillastbereich im Vergleich zu Asynchronmotoren gleicher Leistung. Durch das Synchronprinzip bleibt die Drehzahl konstant und eine geberlose Vektorregelung sorgt für optimales Betriebsverhalten. Beide Eigenschaften erleichtern die Regelbarkeit des Antriebsstranges. Das geringe Eigenträgheitsmoment des Motors in Verbindung mit der Vektorregelung ermöglicht kurze Hochlaufzeiten. Geringe Verluste im Rotor ermöglichen eine hohe thermische Ausnutzung des Motors. In Design und Handhabung entspricht der Motor den 1LE1 Asynchronmotoren.

Vektorregelung speziell für die Reluktanzmotoren

Der Standardumrichter Sinamics G120 beinhaltet eine Vektorregelung speziell für die Reluktanzmotoren. Die Identifikation der Pollage vermeidet Ruckbewegungen des Antriebes beim Einschalten. Eine Fangschaltung dient zur Synchronisation auf den laufenden Motor. Profibus und Profinet Schnittstellen ermöglichen die Einbindung in die Automatisierungslandschaft mittels TIA. Zum Einsatz kommt die Reluktanz-Technologie in der Verfahrenstechnik mit Pumpen, Lüftern, Kompressoren, Mischern und Zentrifugen, in der Fördertechnik sowie im Maschinenbau.

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