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Sensorik für Kuka-Leichtbauroboter Vorprogrammierte Apps lassen Kuka-Roboter fühlen

| Redakteur: Sariana Kunze

Der ungarische Spezialist für Tastsinn in der industriellen Automatisierung, Optoforce, stellt eine Anwendungssoftware für Kuka-Leichtbauroboter vor. Die Tastsensoren sollen durch drei vorprogrammierte Applikationen neue Automatisierungsmöglichkeiten eröffnen.

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Durch den erweiterten Tastsinn können Optoforce-Sensoren einem Roboterarm von Kuka den Mittelpunkt eines Objekts zeigen.
Durch den erweiterten Tastsinn können Optoforce-Sensoren einem Roboterarm von Kuka den Mittelpunkt eines Objekts zeigen.
(Bild: Optoforce )

Mit den Anwendungssoftwares „Handführung“, „Positionserkennung“ und „Zentrierung“ macht Optoforce die Weiterentwicklungen in der industriellen Automatisierung sowohl für Endanwender als auch für Systemintegratoren von Kuka-Robotermodellen mit einer Nutzlast von bis zu 16 kg möglich.

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„Unsere Tastsensoren HEX-E und HEX-H werden mit einem umfangreichen Softwarepaket kombiniert“, erklärt Optoforce-CEO Ákos Dömötör. „Im Grunde genommen verleiht die Hardware unserer Sensoren Industrierobotern Feinfühligkeit, während die Software diesen erweiterten Sinn in konkrete industrielle Applikationen umwandelt. So geben wir Kuka-Robotern die Fähigkeiten einer menschlichen Hand und eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten in der industriellen Automatisierung.“ Nach den Robotern von Universal Robots sind die Kuka-Modelle bereits die zweite Fraktion, für die der erweiterte Tastsinn nutzbar ist. Die Hardware ist zusätzlich auch bereits mit Roboterarmen von ABB kompatibel.

Tastsensoren für Universal Robots, Kuka und ABB

Roboter lassen sich mit der Applikation „Handführung“ mühe- und reibungslos in eine vorgegebene Richtung beziehungsweise auf einer gewählten Wegstrecke bewegen. Zur einfacheren Implementierung bietet Optoforce ein Tutorial-Video an, das zeigt, wie man den Roboter in wenigen Schritten für die Handführung programmiert.

Positionserkennung für Pick&Place Aufgaben

Mit dieser Anwendung können Industrieroboter das Vorhandensein eines bestimmten Objekts erkennen und das Werkstück auch dann finden, wenn seine Position verändert wurde. Mit dieser Innovation lassen sich beispielsweise Pick&Place-Anwendungen flexibler und wesentlich einfacher umsetzen.

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