Anschlusstechnik
Wie das Steckverbinder-Design Anlagenausfälle verhindert

Von Patrick Schulze* 5 min Lesedauer

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Fretting und Oxidation an Steckverbindern sind häufige Ursachen für Systemausfälle. Für raue Industrieumgebungen reichen Standardkomponenten oft nicht aus. Suyin setzt daher auf ein anwendungsspezifisches Engineering-Design.

Projektiv angepasster Drohnen‑Ladekontakt von Suyin: Das Lamellenkontakt‑Design mit „Star O“-Leichtbaustruktur ermöglicht präzises Andocken,
Projektiv angepasster Drohnen‑Ladekontakt von Suyin: Das Lamellenkontakt‑Design mit „Star O“-Leichtbaustruktur ermöglicht präzises Andocken, < 10 N Steck‑/Ziehkräfte und einen stabilen Kontaktwiderstand von max. 2 mΩ bei 60 A. Ergebnis sind bis zu 20.000 Steckzyklen an der Drohne und 100.000 an der Station – für einen zuverlässigen, verlustarmen Ladeprozess in der Intralogistik.
(Bild: Suyin)

In zunehmend vernetzten industriellen Prozessen entscheidet oft ein unscheinbares Detail über die Anlagenverfügbarkeit: die Verbindungstechnik. Reale Betriebsbelastungen wie permanente Vibrationen, Temperaturwechsel, Feuchtigkeit oder thermische Belastungen durch hohe Ströme machen Steckverbinder schnell zum kritischen Faktor. Sind diese nicht exakt auf das applikationsspezifische Belastungsprofil ausgelegt, entstehen schleichend Fehler, die im schlimmsten Fall ganze Systeme lahmlegen.