IT/OT-Konvergenz
Wie echte Maschinendaten die Produktionsplanung lernfähig machen

Quelle: Dualis 3 min Lesedauer

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Ein Produktionsplan ist oft schon veraltet, sobald er das ERP-System verlässt und auf die reale Fabrikhalle trifft. Variantenvielfalt, Rüstprobleme und Störungen machen starre Planungen zunichte. Der Beitrag zeigt, wie der Sprung von der reinen Steuerung zur echten Regelung der Produktion gelingt.

Die Anlage gibt den Takt vor: Das Know-how der Automatisierungsingenieure und verlässliche Maschinendaten sind der Schlüssel, um theoretische Pläne an die Realität im Shopfloor anzupassen.(Bild:  © Gorodenkoff – stock.adobe.com/Dualis)
Die Anlage gibt den Takt vor: Das Know-how der Automatisierungsingenieure und verlässliche Maschinendaten sind der Schlüssel, um theoretische Pläne an die Realität im Shopfloor anzupassen.
(Bild: © Gorodenkoff – stock.adobe.com/Dualis)

Für Automatisierungsingenieure ist es ein bekanntes Phänomen: Während auf Leitebene im MES- oder ERP-System theoretische Zyklus- und Rüstzeiten hinterlegt sind, sieht die Realität an der SPS oft anders aus. Die klassische Produktionsplanung konzentriert sich darauf, Aufträge effizient auf Zeitfenster zu verteilen – verhält sich dabei aber wie eine reine Vorwärtssteuerung. Der entscheidende Rückkanal aus dem Shopfloor fehlt oft oder wird nicht systematisch ausgewertet. 
Die Folge: Die Planung lernt nicht aus der Praxis, sondern geht bei jedem Lauf wieder von den gleichen, oft fehlerhaften Stammdaten aus. „Für Dualis ist genau das der nächste Reifegrad moderner Produktionsplanung. Planung darf nicht nur den aktuellen Soll-Zustand berechnen, sondern muss aus der realen Ausführung lernen“, sagt Dr. Kirsten Hoffmann, Produktmanagerin bei Dualis. „Ein Plan ist nur dann gut, wenn er unter den tatsächlichen Bedingungen des Shopfloors funktioniert.“

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