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Kleinstantriebe Auf Antriebssysteme kommt es in der Robotik an

Redakteur: Karin Pfeiffer

Eine Welt ohne Roboter? Ohne Antriebssysteme kaum vorstellbar. Faulhaber skizziert, welches Anwendungsspektrum in der millionenfachen Kombinationsmöglichkeit von Antriebskomponenten steckt.

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Der Logistik-Roboter Toru kombiniert autonomes Fahren mit Handlings-Robotik. Per Unterdruck werden die Waren aus dem Regal genommen. Eine Metallzunge schließt vor dem Ansaugen die Lücke zwischen Regalboden und dem Logistikroboter. Sowohl das Ausfahren der Zunge als auch das Bewegen des Greifarms übernehmen bürstenlose DC-Servomotoren von Faulhaber.
Der Logistik-Roboter Toru kombiniert autonomes Fahren mit Handlings-Robotik. Per Unterdruck werden die Waren aus dem Regal genommen. Eine Metallzunge schließt vor dem Ansaugen die Lücke zwischen Regalboden und dem Logistikroboter. Sowohl das Ausfahren der Zunge als auch das Bewegen des Greifarms übernehmen bürstenlose DC-Servomotoren von Faulhaber.
(Bild: Magazino)

So vielfältig die Einsatzgebiete der Robotik, Prozesssicherheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit sind immer gefragt. Mit seinen Antriebssystemen will Faulhaber dazu beitragen, diese Forderungen zu erfüllen. Das Anwendungsspektrum ist breit gefächert und reicht von Kanalisationsrobotern und ferngesteuerten Manipulatoren über Roboter für Handling und Logistik bis hin zu OP-Anwendungen oder Prothesen.

Egal ob hohe Dynamik oder präzise Positionierung gefordert sind, im umfangreichen Produktportfolio mit mehr als 25 Mio. Kombinationsmöglichkeiten aus Kleinstantrieben, optischen, magnetischen oder absoluten Encodern, Speed- und Motion-Controllern findet sich praktisch immer eine Lösung, heißt es bei Faulhaber. Gleichzeitig bilde so ein „Technologiebaukasten“ die Basis, um bei Bedarf auch applikationsspezifische Sonderwünsche zu realisieren und die Robotik weiter voranzutreiben.

Greifer packen ohne Druckluft zu

Kleine Greifer beispielsweise, die zugleich schnell und kräftig sind, waren früher nur pneumatisch möglich. Denn mit Druckluft lässt sich viel Kraft praktisch ohne Zeitverzug übertragen, so die Antriebsspezialisten. Die dafür erforderliche und aufwendige Infrastruktur ist jetzt nicht mehr notwendig. Heute erreichen mechatronische Greifsysteme dank bürstenloser DC-Motoren mit nur 22 mm Durchmesser und integriertem Motion-Controller ohne weiteres die Leistung ihrer pneumatischen Pendants.

Kleinstantriebe für die Kanalisation

Auch in der Kanalisation sind Kleinstantriebe unterwegs. DC-Motoren mit nur 15 mm Durchmesser und Edelmetall-Kommutierungssystem zeigen bei Inspektionsrobotern im täglichen Einsatz wie überlastfähig, robust und schockfest sie sind. Diese Eigenschaften stellen die kleinen Antriebe auch in der Logistik unter Beweis. Hier übernehmen intelligente Roboter immer mehr Arbeitsschritte, sowohl beim Einlagern als auch bei der Entnahme und Versandvorbereitung.

Ein typischer Aufbau aus Hubsäule und Greifer an einem Logistik-Roboter enthält als Antriebseinheit zum Beispiel bürstenlose DC-Servomotoren mit integriertem Motion Controller und Planetengetriebe. Beim Einsatz in der Hubsäule sorgt diese Kombination für präzises Positionieren beim Ein- oder Auslagern und das im Dauerbetrieb mit ständigem Lastwechsel. Es gibt damit kaum einen Bereich in der Robotik, in dem Faulhaber-Antriebssysteme nicht vertreten sind.

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