ABB auf der Hannover Messe 2013

Auf dem Weg zu Industrie 4.0 sowie zur Energiewende

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Energie- und Automatisierungstechnik wachsen zusammen

Sowohl bei Industrie 4.0 als auch bei „Smart Grids“ spielt die Kommunikation in Echtzeit eine wachsende Rolle. Um die Stabilität der Netze sicherzustellen, müssen künftig Stromerzeuger, Netzbetreiber und Verbraucher viel enger miteinander kommunikativ vernetzt werden als bisher. Derart intelligente Netze sind nur durch die Verwendung von Echtzeitdaten und damit dem Einsatz leistungsfähiger IT- und Automatisierungssysteme zu verwirklichen. „Die massiv erweiterten Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik ermöglichen ganz neue Produktions- und Managementkonzepte. Neben der Steigerung der Effizienz können Flexibilitäten erkannt und besser genutzt werden“, so Terwiesch.

ABB zeigt auf der Hannover Messe unter anderem das Ventyx-Software-Portfolio im Bereich Enterprise Asset Management (EAM). Da nahezu jedes anlagenintensive Unternehmen unter dem zunehmenden Druck steht, die Wartungskosten zu senken und die Anlageneffizienz zu erhöhen, müssen Informationen zu Assets zeit- und ortunabhängig zur Verfügung gestellt werden sowie intuitiv auswertbar sein. Beispielsweise kann auf Basis moderner Webtechnologie die EAM-Lösung Ventyx Ellipse sicherstellen, dass sich die richtigen Fähigkeiten, die richtigen Materialien und die richtigen Werkzeuge an der richtigen Stelle zum richtigen Zeitpunkt befinden. Entwickelt nach Best-Practices optimiert Ventyx Ellipse so die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Anlagen über den gesamten Lebenszyklus.

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Mit intelligenten Ortsnetzstationen von ABB ist es erstmals möglich, die Spannung im Verteilnetz stufenlos oder mittels regelbaren Ortsnetzstranformatoren anzupassen. Dies ermöglicht den Anschluss einer größeren Anzahl von Erzeugern, zum Beispiel von Photovoltaik-(PV-)Anlagen, und einer höheren Energieeinspeisung, bevor ein Netz ausgebaut oder durch aktives Einspeisemanagement die Erzeugung der angeschlossenen Anlagen reduziert werden muss. Gleichzeitig wird es dadurch in vielen Fällen möglich, neue PV-Anlagen schneller ins Netz zu integrieren.

Die Möglichkeiten moderner Halbleitertechnik nutzt ein weiteres Messe-Highlight von ABB aus der Energietechnik. Erstmals präsentiert das Unternehmen Komponenten des neuen hybriden Gleichstrom-(DC-)Leistungsschalters der Öffentlichkeit und erläutert sowohl seine Funktionsweise als auch seine Bedeutung für das Übertragungsnetz. Denn im bestätigten Netzentwicklungsplan 2012 sind Nord-Süd-Stromübertragungs-Korridoren für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung ausgewiesen. Der hybride DC-Leistungsschalter ermöglicht erstmals die Unterbrechung von DC-Fehlerströmen – zum Beispiel bei einem Kurzschluss auf der Übertragungsstrecke – ohne Abschaltung des Gesamtsystems. Er unterbricht den Stromfluss mit einer sehr schnellen Mechanik und verlustarmer Leistungselektronik in weniger als fünf Millisekunden. Außerdem ist es mit DC-Leistungsschaltern möglich, Gleichstrom-Overlay-Netze zu bauen und Visionen wie Desertec, ein Nordseenetz oder ein paneuropäischen Gleichstromnetz in Projekte zu überführen.

Die neue Generation offener ABB-Niederspannungs-Leistungsschalter Emax 2 gewährleistet jederzeit die Anlagensicherheit bei der zuverlässigen Energieversorgung von Gebäuden. Ein patentierter Algorithmus, implementiert in Überstromauslöser, überwacht und steuert den Energieverbrauch, um Verbrauchskosten zu reduzieren. Umfangreiche Fähigkeiten zur direkten Kommunikation vereinfachen die Netzintegration und ermöglichen den Verzicht auf teure und komplexe Umwandlungskomponenten.

Hannover Messe 2013: Halle 11, Stand A35

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