Drehzahlstarter
Einordnung zwischen Softstartern und Frequenzumrichtern

Von Felix Schulte* 5 min Lesedauer

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Der elektrische Antrieb zählt zu den zentralen Funktionseinheiten im Maschinen- und Anlagenbau. Entsprechend groß ist die Bedeutung einer zuverlässigen und zugleich wirtschaftlichen Start- und Antriebstechnik 

In Zuschnitt‑ und Kantenlinien sowie bei Absaug‑/Filteranlagen werden häufig mehrere Drehzahlen benötigt. Hier schließen Drehzahlstarter die Lücke zwischen Softstarter und Umrichter.(Bild:  Phoenix Contact / Roman Zaiets@shutterstock.com)
In Zuschnitt‑ und Kantenlinien sowie bei Absaug‑/Filteranlagen werden häufig mehrere Drehzahlen benötigt. Hier schließen Drehzahlstarter die Lücke zwischen Softstarter und Umrichter.
(Bild: Phoenix Contact / Roman Zaiets@shutterstock.com)

Softstarter haben sich bereits lange in der Praxis etabliert. Sie begrenzen den Einschaltstrom, bringen Asynchronmotoren sanft auf Drehzahl und schonen Mechanik und Netz. In vielen Anwendungen reicht das aus. In der Praxis steigen jedoch die Anforderungen – etwa, wenn Förderstrecken in Plattenzuschnitt-/Kantenlinien im Einrichtbetrieb langsam laufen sollen, im Taktbetrieb aber schneller. Ein anderes Beispiel sind Absaug- und Filteranlagen, sofern Volumenströme angepasst werden müssen. Spätestens dann zeigt sich die Grenze klassischer Softstarter: Nach dem Hochlauf ist die Drehzahl netzfrequenzfest.