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Remote I/O-System

Feldbuskoppler für DeviceNet und CANopen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Weidmüller erweitert sein modular konzipiertes Remote I/O-System u-remote um die Feldbuskoppler für DeviceNet und CANopen. Sie ergänzen das breite Angebot an Feldbuskopplern für Profibus, Profinet, EtherCat, Modbus IDA und EtherNet/IP.

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(Weidmüller)

Immer spezifischere Kundenanforderungen verlangen nach Lösungen für eine flexible, bedarfsgerecht angepasste Feldbusarchitektur, die sich schnell und unkompliziert umsetzen lässt.

I/O-Module feldbusunabhängig ausgelegt

Mit den neuen u-remote-Feldbuskopplern für DeviceNet und CANopen sind Anwender aus dem Schaltschrankbau ebenso wie dem Maschinen- und Anlagenbau noch flexibler und können auf Marktanforderungen individuell reagieren. Da die I/O-Module feldbusunabhängig ausgelegt sind, migriert das System durch Tausch des Kopplers einfach von einem auf den anderen Feldbus. Das heißt, je nach Kundenanforderung wird einfach der gewünschte Feldbuskoppler vor die u-remote Station gesetzt und bietet so Lösungen für viele Umgebungen.

Ein- und Ausgänge durch zwei separate 10-A-Strompfade getrennt versorgt

Das Remote I/O-System u-remote ist kleinstmöglich ausgelegt und dennoch funktional strukturiert. Denn die Versorgung der Ein- und Ausgänge ist durch zwei separate 10-A-Strompfade getrennt (Einspeisestrom für Ein-und Ausgangsmodule jeweils max. 10 A). Damit lassen sich die I/O-Module gemäß der logischen Struktur von Sensorik und Aktorik spezifisch verteilen, was Nachspeisemodule einspart. Für Anwender bedeutet dies: Freier und flexibler planen mit deutlich weniger Berechnungsaufwand.

Feldbus-Koppler mit integriertem Webserver

Neben der individuellen Systemanpassung sorgt u-remote für einfache Inbetriebnahme und schnelleren Anlagenbetrieb. Ein in jedem Feldbus-Koppler integrierter Webserver erlaubt Tests und Diagnosen der Systemfunktionalität bereits vor Anbindung einer Steuerung. Der Webserver erleichtert zudem die sektionsweise Inbetriebnahme und beschleunigt Wartungsarbeiten. Ob Diagnosen per Fernzugriff oder die Simulation von Eingängen sowie das Forcen der Ausgänge vor Ort – hierzu wird keine spezielle Software benötigt, sondern lediglich einen Standard-Internetbrowser.

Das neue Webserver-Design ist nutzerfreundlich, ist klar strukturiert und bietet vereinfachte Navigation aufgrund der Swipe-Funktionalität. Die Oberfläche wurde für mobile Touchgeräte optimiert. Weiterer Vorteil: Der integrierte Webserver dient einer schnellen Serien-Konfiguration. Hierzu lässt sich die Konfiguration der u-remote Station als Datei abspeichern und per Upload auf weitere Stationen übertragen. Zugriff auf den Webserver erhalten die Nutzer über USB- sowie über die Feldbusschnittstelle.

Jeder Feldbuskoppler DeviceNet und CANopen bietet eine Systemversorgung von 64 I/O-Modulen und arbeitet im Temperaturbereich von –20 °C bis 60 °C. Beide Feldbuskoppler entsprechen den gängigen Normen und Anforderungen. Sie bringen 220 g auf die Waage und sind 120 mm hoch (mit Lösehebel 128 mm), 52 mm breit und 76 mm tief und damit kompakt gebaut.

SPS IPC DRIVES: Halle 9, Stand 351

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