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Gehäuse & Schränke Gewusst wie: 5 Tipps für den Innenausbau von IT-Racks

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Wer heute einen IT-Schrank außerhalb einer Rechenzentrumsumgebung installieren möchte, benötigt eine präzise Planung zum Innenausbau. Wichtig ist beispielsweise vorher zu wissen, für welchen Zweck der IT-Schrank benötigt wird, wie die Strom- und Netzanbindung erfolgen kann und welches Kühlkonzept einsetzbar ist. Rittal stellt die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zusammen – damit Ausbau, Montage und Inbetriebnahme schnell und sicher gelingen.

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Wer heute einen IT-Schrank außerhalb einer Rechenzentrumsumgebung installieren möchte, benötigt eine präzise Planung zum Innenausbau. Einen Überblick über das Portfolio gibt Rittal mit dem TS IT Selektor unter www.rittal.de/tsit.
Wer heute einen IT-Schrank außerhalb einer Rechenzentrumsumgebung installieren möchte, benötigt eine präzise Planung zum Innenausbau. Einen Überblick über das Portfolio gibt Rittal mit dem TS IT Selektor unter www.rittal.de/tsit.
(Bild: Rittal)

Wofür wird der Schrank verwendet?

Schon vor dem Kauf ist es wichtig zu wissen, welche Komponenten installiert werden sollen, um so die richtige Größe zu wählen. Ein nur für Server genutzter IT-Schrank kommt mit einer Breite von 600 mm aus. Wer überwiegend Netzwerkkomponenten verbaut, benötigt 800 mm, da hier die Kabelführung seitlich erfolgt.

In der Praxis zeigt sich, dass immer mehr Unternehmen in ihren IT-Schränken eine Mischbestückung vornehmen, also Server- und Netzwerkkomponenten in einem Rack verbauen. Ein Grund hierfür ist der immer weiter zunehmende Einsatz von IT im Unternehmen und damit ein Ausbau vorhandener Serverschränke bis zum Maximum. Bei Anschaffung neuer IT-Schränke sollte daher – sofern es die Platzverhältnisse zulassen – die größtmögliche Ausbauvariante gewählt werden. Ein Schrank mit 42 Höheneinheiten, einer Breite von 800 mm und einer Tiefe von 1.200 mm bietet ausreichend Raum für den individuellen Ausbau und gleichzeitig eine hohe Flexibilität für künftige Erweiterungen.

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Wie soll die Kühlung erfolgen?

Wird das Rack außerhalb einer klimatisierten Umgebung aufgestellt, sollten die Möglichkeiten zur Entwärmung vorher geklärt werden. Wer einen einzelnen IT-Schrank kühlen muss, wird dafür ein angebautes Kühlgerät nutzen. In diesem Fall ist eine luftdicht abgeschlossene Tür zu verwenden. Bei einem Reihen- oder Raumkühlungskonzept, das in Rechenzentren zum Einsatz kommt, wird dagegen eine perforierte Tür benötigt, um für einen durchgängigen Luftstrom zu sorgen.

Alles dicht?

Aber auch innerhalb des Racks gibt es unterschiedliche Anforderungen für die Kühlung. So strömt bei Servern die kühle Luft von vorne nach hinten, bei Netzwerkkomponenten oft seitwärts durch die zu kühlende Komponente. In beiden Fällen ist es wichtig, die 19“-Ebenen zu schotten, damit einmal erzeugte Kaltluft nicht ungenutzt an den zu klimatisierenden Komponenten vorbei strömt. Offene Höheneinheiten sollten geschlossen werden, um warme und kalte Luft zu trennen. Hier gibt es vielfältiges Zubehör, um beispielsweise die Luftführung zu optimieren oder eine seitliche Belüftung zu ermöglichen. Dazu die Empfehlung: Je besser der Monteur die Schottung umsetzt und das Klimakonzept an die Nutzung des IT-Schranks anpasst, desto besser fällt nachher die Energieeffizienz aus. Mit ein wenig Planung im Vorfeld, lassen sich so die Energiekosten für den IT-Betrieb deutlich optimieren.

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