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Jugend forscht 2014

Hexapod überzeugt aus 20 spannenden Technik-Projekten

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Europäische Union hat die Bundessieger – und damit auch die Hexapod-Preisträger – des Jugend forscht-Wettbewerbs 2014 nach Brüssel eingeladen. Bei dem diesjährigen Jugend forscht Finale kämpften junge Tüftler im Ressort Technik mit 20 spannenden Projekten um den Sieg. Als Gewinner und damit als Bundessieger ging das Projekt "Hexapod" aus Hessen hervor.

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Die Jugend forscht Bundessieger Philipp Mandler, Robin Braun, Anselm Dewald (v.l.) durften ihren Hexapod der Europäischen Union in Brüssel vorstellen.
Die Jugend forscht Bundessieger Philipp Mandler, Robin Braun, Anselm Dewald (v.l.) durften ihren Hexapod der Europäischen Union in Brüssel vorstellen.
(Jugend forscht e.V. )

Auf Einladung von Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, waren zehn begabte Nachwuchswissenschaftler in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union (EU) zu Gast. Dort stellten sie die Projekte vor, mit denen sie Ende Mai in Künzelsau am 49. Bundeswettbewerb teilgenommen haben.

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"Das Erfolgsprojekt Jugend forscht steht seit fast einem halben Jahrhundert für die Neugier unserer Jugendlichen, die mit ihrem Wissensdurst und Forscherdrang ganz erstaunliche Ergebnisse erzielen und uns alle damit begeistern", so Europaministerin Lucia Puttrich. "Zum siebten Mal sind es wir Hessen, die einige unserer Nachwuchsforscher nach Brüssel einladen und ihnen dort ein interessantes Programm mit hochkarätigen Gesprächspartnern bieten. Höhepunkt des Aufenthalts, und darauf bin ich besonders stolz, ist die Abendveranstaltung in unserer Landesvertretung. Hier können unsere Jungforscher ihre prämierten Arbeiten dem Brüsseler Publikum vorstellen."

In der Hessischen Landesvertretung zeigten unter anderem die drei Bundessieger im Fach Technik ihr Projekt. Philipp Mandler (18), Anselm Dewald (19) und Robin Braun (18) vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel konstruierten und programmierten einen sechsbeinigen Aufklärungsroboter. Er kann eingestürzte Gebäude erkunden und von dort Echtzeitbilder senden - eine wichtige Entscheidungshilfe für Einsatzkräfte in Katastrophengebieten. Der Laufroboter lässt sich über ein Smartphone steuern. Der "Hexapod" ist beweglicher und kompakter als vergleichbare Systeme und kann selbst Treppenstufen bewältigen.

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