Speichersteuerung filtert sicher

Kleinstes multifunktionales Steuerungssystem der Welt überwacht Kammerfilterpressen

08.11.2010 | Autor / Redakteur: Helmut Eißen / Reinhard Kluger

Das Revamping der elektrischen Ausrüstung mobiler Kammer- und Membrankammerfilterpressen erhöht Anlagensicherheit und Verfügbarkeit Bilder: Elteba
Das Revamping der elektrischen Ausrüstung mobiler Kammer- und Membrankammerfilterpressen erhöht Anlagensicherheit und Verfügbarkeit Bilder: Elteba

Die Fest-Flüssigkeit-Trennung ist als Verfahren Vorbedingung für die Herstellung diverser Produkte: um etwa Abwasserschlämme zu entwässern oder wichtige Arzneimittel herzustellen.

Die Fest-Flüssigkeit-Trennung ist als Verfahren Vorbedingung für die Herstellung diverser Produkte: um etwa Abwasserschlämme zu entwässern oder wichtige Arzneimittel herzustellen. Steuerungssysteme für Filterpressen, mit denen sich höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen lassen, sind einfach in der Handhabung und tragen zu mehr Wirtschaftlichkeit bei. Zudem eröffnet dies auch Potenziale für die Umrüstung und Modernisierung von Maschinen.

Allgemein betrachtet, trennen Filterpressen Feststoffe aus Flüssigkeiten. Dabei können unterschiedlichste Feststoffe verarbeitet werden, die zu filtrierenden Produkte reichen von Suspensionen aus der Lebensmittelbranche bis zu Abwasser. So kommen Filterpressen entsprechend in ganz verschiedenen Branchen zum Einsatz: in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, der Chemie- und Pharmaziebranche, aber auch dem Bergbau oder der Papierherstellung.

Neuere Maschinen entsprechen grundsätzlich den aktuellen Normen, bei älteren Maschinen lassen sich diese Sicherheitsanforderungen durch das sogenannte Revamping erfüllen. Revamping kann Bedienkomfort und Sicherheitsstandards den heutigen Anforderungen und Vorschriften anpassen. Dabei hält es die Investitionskosten gering und ermöglicht die Integration innovativer Technologien. Darüber hinaus müssen die laufenden Kosten nach der Umrüstung so minimiert sein, dass sich die Umrüstung lohnt.

Revamping der elektrischen Ausrüstung mobiler Kammer- und Membrankammerfilterpressen soll die Anlagensicherheit und Verfügbarkeit erhöhen. Denn im Dauereinsatz werden bewegliche Teile der Mechanik sowie die Elektrotechnik erheblich beansprucht und erfordern höhere Wartungsintervalle sowie mehr Reparaturen.

Kammerfilterpresse unter Hochdruck

Eine so genannte Kammerfilterpresse, eine Spezifikation der Filterpresse, ist ein diskontinuierlicher Druckfilter. Den Filtrationsraum bilden mehrere hintereinander angeordnete, mit Filtertüchern bespannte Filterplatten, die mit hohem Druck hydraulisch geschlossen werden. Sind diese geschlossen, wird die zu filtrierende Suspension mithilfe von Pumpen unter Druck in eben diese Filterkammern gepresst. Die Flüssigkeit durchströmt dabei die Filtertücher und der zurückgehaltene Feststoff verbleibt als „Kuchen“ in der Filterkammer. Über in den Filterplatten angeordnete Kanäle kann der flüssige Teil der Suspension abfließen.

Ergänzendes zum Thema
 

So steuert das kleinste multifunktionale Steuerungssystem der Welt

Dieser Filtrationsprozess wird – gegen den steigenden Filtrationsdruck – solange fortgesetzt, bis die Filterkammern mit Feststoff gefüllt und komprimiert sind. Anschließend kann die Kammerfilterpresse entleert werden.

Auf elektrotechnische Lösungen in der Automatisierungstechnik, u.a. für Kammerfilterpressen und Membranfilterpressen, hat sich die Elteba GmbH spezialisiert. Der in Heinsberg im Rheinland ansässige Anlagenbauer bietet von der individuellen über die flexible Serienfertigung bis hin zum Revamping ein breites Portfolio: vom Engineering über die Konzeptionierung und Programmierung bis hin zu Installation und Inbetriebnahme von Schaltanlagen. Dabei ist Elteba weltweit in den verschiedensten Branchen, von A wie Automobilindustrie bis Z wie Zuckerzentrifugen, tätig.

Durch den Einsatz neuester Software ist das Unternehmen in der Lage, auch im Bereich Konstruktion flexibel und kurzfristig Projektanforderungen zu erfüllen.

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