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Switche Managed Switche für Netzwerkredundanz, -steuerung und -diagnose

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die Weidmüller Advanced Line Managed Switche für Netzwerkredundanz, -steuerung und -diagnose unterstützen gängige Protokolle wie STP/RSTP oder SNMP. Sie bieten sehr schnelle Redundanzmechanismen und stehen in den Versionen Full Managed und Lite Managed zur Verfügung.

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Advanced Line Switches: Die schnelle Ring- und Kettenredundanz mit einer Wiederherstellungszeit von 30 ms bei bis zu 250 Switches schützt vor dem Ausfall des Gesamtnetzwerks im Fehlerfall und steigert so die Netzwerkverfügbarkeit.
Advanced Line Switches: Die schnelle Ring- und Kettenredundanz mit einer Wiederherstellungszeit von 30 ms bei bis zu 250 Switches schützt vor dem Ausfall des Gesamtnetzwerks im Fehlerfall und steigert so die Netzwerkverfügbarkeit.
(Bild: Copyright: Studio Hesterbrink/Weidmüller)

Industrial-Ethernet ermöglicht einerseits eine einfache Anbindung an Leitebenen, andererseits eine gute Kommunikation dezentraler Feldgeräte mit der Steuerung. Mit den managed Switche der Advanced Line sollen eine zukunftssichere Infrastruktur mit hoher Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz gewährleisten. Sie erhöhen die Netzwerkverfügbarkeit durch Redundanz- und Steuerungsmechanismen und bieten vielfältige Diagnosemöglichkeiten für anspruchsvolle Automatisierungsnetzwerke.

Sie unterstützen Protokolle wie STP/RSTP oder SNMP und lassen sich intuitiv über ein browsergestütztes Web-Interface konfigurieren. Mit Modellvarianten für Fast Ethernet, Gigabit und PoE sowie mit 5 bis 24 Ports ausgestattet, sorgen sie für hohe Flexibilität. Der weite Temperaturbereich ermöglicht den Einsatz in herausfordernden Umgebungen, zum Beispiel in der Fertigung oder im Feld. Die Advanced Line Familie umfasst von Full Managed Switche für komplexe Einsätze, beispielsweise mit Portüberwachung, bis hin zum Lite Managed Switch für einfache Aufgaben im Netzwerk.

Betriebssicherheit durch schnelle Redundanzmechanismen

Standard in heutigen Industrial-Ethernet-Netzwerken ist die Ringredundanz. Durch das Ringredundanz-Verfahren wird die Verfügbarkeit von Automatisierungsnetzen erhöht, Stillstandzeiten reduziert und zugleich die Konfiguration und Bedienbarkeit im Netzwerk optimiert. Die Switche der Advanced Line unterstützen die Kombination aus Ring- und Linienredundanz. Dabei werden mehrere Ethernet Switches in einem Liniennetz verkettet. Durch das Konfigurieren des Head-Switch und des Tail-Switch – an den äußeren Enden der Kette – werden die beiden Enden der Kette in das Netzwerk eingebunden. Mit dem eingesetzten Ring- und Linienredundanz Verfahren können Administratoren flexibel redundante Topologien in jedem Netzwerksegment erstellen. Mit dem Einsatz der Switche stellt sich das Netzwerk bei Ausfall eines Netzwerksegments in nur 30 ms bei bis zu 250 Switches durch Aktivierung eines Back-up-Pfades wieder her. So soll die Verfügbarkeit des Netzwerkes gesteigert und Stillstandszeiten verringert werden.

Die Advanced Line Switche lassen sich einfach in verschiedene Automatisierungslandschaften einbinden. Die Konfiguration erfolgt webbasiert über eine intuitive Anwender-Oberfläche. Damit profitiert der Anwender vom direkten Zugriff auf sämtliche Statusinformationen und Betriebsfunktionen der Switche innerhalb ihrer gewohnten Softwareumgebung.

Externes Backup- und Restore-Modul verfügbar

Für den reibungslosen Betrieb auch im Fehlerfall stellt Weidmüller ein externes Backup- und Restore-Modul bereit. Mit dem Modul wird die Konfiguration des Gerätes gesichert. Im Bedarfsfall steht diese dann für die Neukonfiguration direkt am Gerät zur Verfügung. Die Konfiguration lässt sich so ohne Netzwerk oder Computer sichern. Ein Ersatzgerät kann damit direkt vor Ort wieder in Betrieb genommen werden.

Modellvarianten für Fast Ethernet, Gigabit und PoE Varianten (Power over Ethernet - zur Fernspeisung der Peripherie) sowie die Ausstattung mit 5 bis 24 Ports sorgen für hohe Flexibilität und bieten damit für jede Applikation das passende Gerät. Alle Ethernet Switche haben ein industrielles IP30-Metallgehäuse mit integriertem Rastfuß zur einfachen Montage auf der Tragschiene. Die Switche können in Umgebungen von -40 bis 75 °C eingesetzt werden. Das garantiert den Betrieb sowohl innerhalb der Fertigung als auch im Feld.

Switche mit vielen kombinierbaren Schnittstellen

Je nach Ausführung sind die Switche mit einer Vielzahl kombinierbarer Schnittstellen – Kupfer oder LWL – versehen, sodass unterschiedliche Medien genutzt und somit auch große Entfernungen überbrückt werden können. Multimode oder Singlemode, 500 Meter oder bis zu 20 km – die SFP-Slots erlauben einen flexiblen Einsatz. Bei der modularen Bestückung der Ports muss lediglich der passende Transceiver eingesteckt werden. Auch ein nachträglicher Technologiewechsel ist somit möglich.

Switche in zwei Versionen verfügbar

Die Switche der Advanced Line stehen in den Versionen Full Managed und Lite Managed zur Verfügung. Die Full Managed Switches eignen sich besonders für den Einsatz in Netzwerken mit komplexen Aufgabenstellungen und besonderen Anforderungen hinsichtlich Redundanz, abgesicherte Übertragung der Daten oder die Überwachung einzelner Ports. Die Lite Managed Switches sind die wirtschaftliche Alternative für einfache Aufgaben in Netzwerken mit wenig managed Bedarf.

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