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Datenmanagement

Messtechnik in der Cloud

| Redakteur: Katharina Juschkat

Sensor-Technik Wiedemann präsentiert Cloud-Technologien zur Speicherung, Auswertung, Darstellung und Integration von Daten. Vorgestellt wird die Messtechnik in der Cloud auf der Sensor + Test 2016 in Nürnberg.

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Die Cloud-Technologie von Sensor-Technik Wiedemann soll bei der Speicherung, Auswertung, Darstellung und Integration von Daten helfen.
Die Cloud-Technologie von Sensor-Technik Wiedemann soll bei der Speicherung, Auswertung, Darstellung und Integration von Daten helfen.
(STW )

Rund um die anspruchsvolle Welt der mobilen Arbeits- und Nutzmaschinen, in der Robustheit genauso wie Zuverlässigkeit und Langzeitverfügbarkeit gefordert ist, will das Unternehmen Systemlösungen für die Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung bieten. Die Produkte umfassen dabei Steuerungen ebenso wie Displays, Sensoren und Messsysteme, Lösungen zur Leistungsverteilung und Leistungselektrifizierung, sowie zum Datenmanagement und zur Vernetzung.

Hohe Sicherheit bei der Datenspeicherung

Das Datenmanagement und die Vernetzung – ob über Mobilfunk- oder WLAN-Technik – schaffen die Voraussetzungen zum Mitschreiben der Daten von Sensoren und Messsystemen, zur Vorverarbeitung und Weiterleitung an Server mit Datenbanken über Internetverbindungen. Hier stehen die Daten zur Nutzung von jedem Ort über Internet bereit. Dabei bestehen Möglichkeiten zu entsprechender Auswertung, Darstellung und Zugriffsverwaltung oder zur Weiterleitung und Integration in Prozesslandschaften und -abläufen. Hohe Sicherheit beim Zugriff und der Datenspeicherung sind ein Muss. Für diese Cloud-Lösungen setzt das Unternehmen vor allem auf vorhandenes Knowhow und die Technologie der Firma Cumulocity.

Brücke zur Industrie 4.0

Der entstehende durchgängige Informationsfluss soll für Effizienzsteigerungen sorgen und die Brücke zur Industrie 4.0 bilden. Durch die lückenlose Verfügbarkeit von Sensordaten aus der Maschine soll Transparenz bezüglich des Zustandes, der Auslastung oder Nutzung entstehen. Die Informationen können am PC, Tablet oder Smartphone abgerufen werden. Gleichzeitig können die Informationen aber auch vertikal im Unternehmen oder horizontal in einer Wertschöpfungskette integriert werden.

Vertikale Integration zur Fernwartung und Präventivdiagnose

Die vertikale Integration dient dem „Profiling“, also der Einordung einer Nutzung in ein bestimmtes Schema, der Service-Optimierung oder der Zustandsüberwachung („Condition Monitoring“). Sie unterstützt sowohl die Präventivdiagnose und -wartung („Preemptive Diagnose / Maintenance“), als auch die Fernwartung („Remote Maintenance“). Die Sensor- und Messdaten liefern dazu eine genaue Zustandsbeschreibung.

Neue Dienstleistungen durch verbesserte Arbeitsabläufe

Eine horizontale Integration soll für verbesserte Arbeitsabläufe entlang der Wertschöpfungskette sorgen. Ihr Ziel ist eine höhere Auslastung und Verfügbarkeit sowie die verbesserte Auskunftsfähigkeit einem Kunden gegenüber. Dadurch entsteht für viele Firmen zusätzlich Potenzial für neue Dienstleistungen. Interessenten können Testzugänge nutzen, um die Vorteile dieser Lösung in der eigenen Applikation kennenzulernen.

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