7 Experten zum Thema IO-Link - Teil 3

Nachgefragt: Wie wählt der Anwender ein geeignetes Produkt aus?

| Autor / Redakteur: Ines Näther / Ines Stotz

IO-Link rückt vor: So präsentierte sich das Kommunikationssystem auf der SPS IPC Drives mit einer Rekord-Geräteanzahl: 127 Geräte von 29 Herstellern.
IO-Link rückt vor: So präsentierte sich das Kommunikationssystem auf der SPS IPC Drives mit einer Rekord-Geräteanzahl: 127 Geräte von 29 Herstellern. (PNO)

Seit Kurzem steht das Kommunikationssystem IO-Link als Internationaler Standard nach IEC 61131-9 weltweit zur Verfügung. Um es künftig noch stärker ins Blickfeld potenzieller Anwender rücken, wird es Aufgabe sein, den Mehrwert und die neuen Lösungsmöglichkeiten den Maschinenbauern, Systemintegratoren und Anlagenbetreibern, aufzuzeigen. Wir haben uns bei sieben IO-Link-Experten umgehört: Was raten Sie dem Anwender – wie kann er die für ihn geeigneten Produkte auswählen und was bietet Ihr Unternehmen konkret?

Albert Feinäugle:Leiter Marketing Services bei Balluff
Albert Feinäugle:Leiter Marketing Services bei Balluff (Balluff)

Albert Feinäugle, Leiter Marketing Services bei Balluff: Unser Slogan zu diesem Thema lautet: ‚We speak IO-Link‘. Er bringt zum Ausdruck, dass es unser erklärtes Ziel bei Balluff ist, dem Anwender ein breit aufgestelltes möglichst lückenloses Angebot in Sachen IO-Link zur Verfügung zu Stellen. Wir verstehen uns als Partner für Sensor- und Networking Lösungen und bieten daher ein Portfolio, das sich über eine breite Palette von Sensoren und ein breites Spektrum an Systemkomponenten über alle Bussysteme erstreckt.

Bekannte Beispiele dafür sind unsere IO-Link-Master. Über sie können die Devices auf einfachste Weise über IO-Link mit nahezu allen Feldbussen, wie Ethercat, Profibus, Profinet, Devicenet, Ethernet/IP, CC-Link, kommunizieren. Je nach Ausführung verfügen sie zwischen vier und 16 Kanälen. IO-Link-Sensor- / Aktorhubs sammeln bis zu 16 binäre Standard-Sensoren ein. So lassen sich einfach und kostengünstig Sensoren in die Feldbus-Ebene integrieren.

Ein ganz besonderes Highlight ist unsere neue Smart Light, die ohne IO-Link in ihrer Funktionalität nicht denkbar wäre. Sie ist die erste Leuchte, die ohne aufwändige Konfiguration per Hardware ad hoc über die Steuerung an nahezu alle möglichen Erfordernisse flexibel angepasst werden kann. Dabei ist sie auch noch ein richtiges Multitalent, denn sie kann sehr viel mehr als nur mit drei Farben dem Anlagenführer bestimmte vordefinierte Betriebszustände signalisieren. Mit ihren drei Betriebsarten Stacklight, Level und Run lassen sich sogar Tendenzen, Verläufe und Trends von physikalischen Größen darstellen. Zu finden sind vielfältige Informationen zum Thema IO-Link und den dazugehörigen Produkten in einem speziellen Internetbereich unserer Website oder man wendet sich einfach an unseren Vertrieb.

Torsten Budde:Produktmanager Feldbussysteme bei Beckhoff Automation
Torsten Budde:Produktmanager Feldbussysteme bei Beckhoff Automation (Beckhoff)

Torsten Budde, Produktmanager Feldbussysteme bei Beckhoff Automation: Beckhoff hat mit den IO-Link-Klemmen für das feldbusneutrale I/O-System kompakte 12 mm breite IO-Link-Master-Klemmen entwickelt, die sich optimal in das Busklemmensystem integrieren lassen. Somit kann der IO-Link-Master in einem Klemmenverbund mit einer Vielzahl von Signaltypen betrieben werden und ermöglicht dem Anwender den Aufbau einer Topologie, die optimal für die jeweilige Applikation ausgelegt ist. Neben den IO-Link-Klemmen der Schutzart IP 20 steht ein IO-Link-Master in IP 67 zur Verfügung. Durch die robuste Bauweise ist ein Einsatz direkt an der Maschine in nassen, schmutzigen oder staubigen Umgebungs-bedingungen ohne Schaltschrank oder Klemmenkasten möglich. Alle IO-Link-Master der Feldbuskomponenten unterstützen die IO-Link-Spezifikation V1.1.

Jochen Lorenz:Leiter des Steering Committee IO-Link
Jochen Lorenz:Leiter des Steering Committee IO-Link (PNO)

Jochen Lorenz, Leiter des Steering Committee IO-Link: Auf io-link.de kann sich der Kunde über das Angebot der verschiedenen Anbieter informieren. In einer sogenannten Kompetenzmatrix ist aufgelistet, welcher Hersteller was anbietet. So werden neben Komponenten auch Technologien für Geräteentwickler oder Support angeboten.

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