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Ohne ISDN – Ist guter Rat teuer?

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Der Anwender hat zwei Möglichkeiten:

a) Bei üblichen SIM-Karten mit einer vom Provider vergebenen temporären IP-Adresse meldet sich jedes Modem bei einem Vermittlungsserver und teilt diesem seine aktuelle IP-Adresse mit. Der Vermittlungsserver stellt dann die Verbindung zu dem vom Anrufer gesuchten Partnermodem her.

b) Einfacher und professioneller geht es mit SIM-Karten, die über eine feste IP-Adresse verfügen (fixed IP-SIM). Hier wird kein Vermittlungsserver benötigt, da für jedes Modem ein exklusiv geschützter IP-Adressraum verwendet wird.

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Die vom Anwender gewohnte und oft an sehr spezielle Bedürfnisse angepasste Software, die über eine Modemverbindung einen Fernzugriff ausführen soll, kann die Einwahlprozedur über das GSM Speed Modem genau wie bei einem analogen Modem ausführen und sich auf das Gerät im Fernzugriff einwählen.

„Serial Tunnel“ – Einwahlverfahren überflüssig

Eine Besonderheit des Speed Modems ist die Verbindungsmethode „Serial Tunnel“, bei der zwei Modems gepaart werden und dadurch ausschließlich mit diesem einen Partner zusammenarbeiten. Unter dieser Voraussetzung kann auf ein Einwahlverfahren ganz und gar verzichtet werden, denn wenn die Gegenstelle bekannt und unveränderlich ist, braucht eine Wahl erst gar nicht stattzufinden. In dieser Betriebsart stehen die beiden Speed Modems direkt als eine serielle, bidirektionale Verbindung bereit, die im Grunde als ein „virtuelles serielles Kabel“ eben als „Serial Tunnel“ verwendet werden kann.

Diese Lösung ermöglicht es, serielle Kabelverbindungen über weite Strecken – im Prinzip weltweit in unbegrenzter Länge – zur Verfügung zu stellen. Sicher besonders im Blick auf globale Fernwartungslösungen ein sehr interessanter Ansatz, der es ermöglicht, die Reisezeit der Support-Mitarbeiter in andere Aufgaben zu verlagern und den finanziellen Vorteil für neue Projekte zu nutzen.

Fazit: Nicht selten sind es kleine Lösungen, die es dem Anwender ermöglichen, die vorhandene Technik weiter verwenden zu können und in der gewohnten Umgebung möglichst noch schneller Daten auszutauschen. Wer nun rechtzeitig umsteigt auf GSM-basierte Systeme spart Zeit und Geld für aufwendige Umrüstmaßnahmen. Zum einen kann die Einwahl weiterhin genutzt werden, zum anderen zeichnet sich diese Lösung durch Mobilität und Flexibilität aus.

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