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Sauberkeit & Sicherheit Picobello rein: 5 Aspekte für eine saubere Produktion

| Autor / Redakteur: Ines Näther / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Sauberkeit & Sicherheit Verbesserte Arbeitssicherheit, weniger Reklamationen sowie gesenkte Reinigungs- und Renovierungskosten: Die Vorteile sauberer Lager- und Produktionsbereiche liegen auf der Hand. Was aber müssen Entscheider bei der Wahl eines Reinigungssystems beachten?

Profilgate reinigt Reifen und Räder bereits an der Einfahrtzone.
Profilgate reinigt Reifen und Räder bereits an der Einfahrtzone.
(Bild: Heute Maschinenfabrik)

In sensiblen Lager- und Produktionsbereichen sind Schmutz und Verunreinigungen sehr ärgerlich. Denn sie gefährden sowohl die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter als auch die Qualität der eigenen Produktion. Um dem entgegenzuwirken, setzen Unternehmen meist auf kurze aber dafür kostenintensive Reinigungszyklen. Nach erfolgter Reinigung tragen Hubwagen, Gabelstapler oder Lkw den Schmutz aber erneut von draußen hinein. Innerbetrieblich eingesetzte Fahrzeuge transportieren diesen weiter in sensiblere Bereiche.

Doch es gibt Alternativen. Christian Löwe, Geschäftsführer der Heute Maschinenfabrik hat 5 Entscheidungshilfen parat und erklärt, worauf Anwender bei Maßnahmen zur innerbetrieblichen Sauberkeit achten sollten:

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Schmutz schon in der Einfahrt verhindern

Schmutz muss man da bekämpfen, wo er entsteht. Maßnahmen zur innerbetrieblichen Sauberkeit sollten daher immer vor dem Lager oder der Produktion ansetzen. Am Besten im Einfahrtsbereich. Alle anderen Lösungsansätze wie höhere Reinigungszyklen sind nur ein Kampf gegen Windmühlen. Von außen tragen Reifenprofile, Räder oder Schuhsohlen Verschmutzungen immer wieder nach drinnen. Diese Verunreinigungen werden von anderen Profilen wiederum aufgenommen und in noch sensiblere Bereiche getragen. Das gefährdet die Qualität von Produktion und Lagerung. Auch für das eigene Image ist eine sichtbare Lösung an der Einfahrtzone von Vorteil. Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten sehen auf Anhieb, dass sich ein Unternehmen aktiv für die technische Sauberkeit des eigenen Betriebs einsetzt.

Modularer Aufbau

Jedes Unternehmen ist anders und dementsprechend variieren auch die Anforderungen. Ein Reinigungssystem sollte dies berücksichtigen und sich für unterschiedliche Branchen gleichermaßen eignen oder anpassen lassen – egal ob es sich um ein Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich, dem Chemie- oder Pharmasektor oder der Automobilproduktion handelt. Da der Platz an der Einfahrtzone häufig stark begrenzt ist, müssen derartige Reinigungssysteme auch flexibel in der Größe sein. Wichtige Kriterien sind zudem, ob eine Reinigung von Schuhsohlen erfolgen soll oder welche Art von Transportfahrzeug gesäubert wird. Bei modularen Lösungen kann man auch zwischen unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten und Wannentiefen wählen.

Auch Feuchtigkeit bekämpfen

Weniger Schmutz auf Hallenböden und in Produktionsstätten verringert das Unfallrisiko. Neben generellen Verschmutzungen ist besonders Nässe ein Gefahrenherd. Sowohl für Stapler als auch für Fußgänger besteht Rutschgefahr – gerade bei den neuen glatten Industrieböden. Eine Maßnahme zur Schmutzbekämpfung sollte daher auch das Einschleppen von Feuchtigkeit auf Böden verhindern können. Am Markt gibt es Lösungen, die derartige Trockenzonen optional anbieten. Eine Lösung, die neben Schmutzverhinderung auch für trockene Reifen, Räder und Schuhsohlen sorgt, verringert das Unfallrisiko und erhöht die innerbetriebliche Arbeitssicherheit.

Auf Nachhaltigkeit setzen

Bei der Wahl einer entsprechenden Lösung sollten Unternehmen nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch denken und mit Weitblick agieren. Ein System, das Reifen bei der Überfahrt automatisch reinigt und ohne Strom auskommt, spart weitere Kosten und ist deutlich nachhaltiger. Gerade in der Einfahrtzone sind Verkabelungen oder technische Gerätschäften potentielle Gefahrenquellen. Auch Rampenlösungen sind durch die Vielzahl der Überfahrten auf Dauer kontraproduktiv. Im Optimalfall werden Reinigungssysteme ebenerdig in den Hallenboden eingelassen. Entscheider sollten sich darüber hinaus über die Belastbarkeit informieren – sowohl in Bezug auf das Gewicht als auch bezüglich der Anzahl der Überfahrten.

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