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DMS-Brücke

Trägerfrequenz- oder Gleichspannungsspeisung messen ohne Kompromisse

| Redakteur: Ines Stotz

Das Thema Trägerfrequenz- oder Gleichspannungsspeisung eines DMS-Aufnehmers beschäftigt den Anwender seit Jahrzehnten. Selbst bei der Auswahl der Trägerfrequenz gibt es feine Unterschiede:

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( Archiv: Vogel Business Media )

Das Thema Trägerfrequenz- oder Gleichspannungsspeisung eines DMS-Aufnehmers beschäftigt den Anwender seit Jahrzehnten. Selbst bei der Auswahl der Trägerfrequenz gibt es feine Unterschiede: Bei langen Anschlusskabeln kann es bei höherer TF schnell zu kapazitiven Übersteuerungen kommen. Da hilft eine niedrige TF, die allerdings die Dynamik aus der Messung nimmt. Oder dann doch besser eine Gleichspannung verwenden — wäre da nicht das höhere Rauschen und die schlechtere Stabilität.

Mit dem Modul A106, das neben der Reihe Q.bloxx auch in den neuen Reihen Q.brixx und Q.raxx (19˝, 3 HE) von Gantner erhältlich ist, stellen sich diese Probleme nicht. Denn bei dem 2-Kanal-Modul kann die Aufnehmerspeisung konfiguriert werden. Für DMS Viertel-, Halb- und Vollbrücken: Gleichspannung, Trägerfrequenz 600 Hz oder Trägerfrequenz 4,8 kHz, jeweils 2,5 V und 5 V. Für induktive Brücken, LVDT, RVDT: Trägerfrequenz 4,8 kHz, 2,5 V oder 5 V. Die Messrate beträgt 10 kHz, die Messfrequenz 1 kHz, bei TF 600 Hz beträgt die Messfrequenz 100 Hz. Das Modul bietet zwei unabhängig konfigurierbare, galvanisch getrennte Kanäle. Weitere Eigenschaften: ein Analogausgang pro Kanal (10 kHz), ein digitaler Eingang und ein digitaler Ausgang pro Kanal, TP- und HP-Filter 4. Ordnung sowie Konditionierungskanäle wie Linearisierung, Min, Max, Arithmetik und Alarm.

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