Netzwerkkarte

USV-Kommunikationskarte gegen Cyberangriffe gesichert

| Redakteur: Rebecca Näther

Die Kommunikationskarte wurde entwickelt, um USV-Anlagen und Stromverteilungseinheiten (PDUs) in Rechenzentren während ihrer gesamten Lebensdauer vor Cyber-Bedrohungen zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitete das Unternehmen eng mit dem Normungsunternehmen UL zusammen, als Teil einer globalen Zusammenarbeit zwischen der Power Quality Division (PQD) und dem Cybersecurity Center of Excellence (CSCE).
Die Kommunikationskarte wurde entwickelt, um USV-Anlagen und Stromverteilungseinheiten (PDUs) in Rechenzentren während ihrer gesamten Lebensdauer vor Cyber-Bedrohungen zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitete das Unternehmen eng mit dem Normungsunternehmen UL zusammen, als Teil einer globalen Zusammenarbeit zwischen der Power Quality Division (PQD) und dem Cybersecurity Center of Excellence (CSCE). (Bild: Eaton)

Eaton bringt eine UL-zertifizierte Netzwerkkarte auf den Markt, die Gigabit Network M2. Das Produkt erweitert das Cybersicherheitsprogramm der Firma und die Zusammenarbeit mit der globalen Organisation UL für Sicherheitswissenschaften, die messbare Cybersicherheitskriterien für vernetzte Energiemanagementprodukte und -systeme festlegt.

Das Produkt ist die neueste Kommunikationskarte für unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) des Unternehmens und bietet IT-Profis neue Funktionen und hohe Geschwindigkeit, soll gleichzeitig Schutz vor neuen Cybersicherheitsbedrohungen gewährleisten und erfüllt den Sicherheitsstandard UL 2900-2-2-2. Die Entwicklung der Netzwerkkarte folgte der übergreifenden "secure by design"-Philosophie der Firma, einem Ansatz, der Cybersicherheitsrisiken über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg steuert.

Zuverlässigkeit im Stromversorgungssystem verbessern

Die Karte soll die Zuverlässigkeit des Stromversorgungssystems verbessern, indem es Administratoren vor Problemen warnt und ein geordnetes, problemloses Herunterfahren von Servern und Storage-Komponenten ermöglicht. Die Karte ist auch mit der Intelligent Power Manager (IPM)-Software und optionalen Sensoren der zweiten Generation kompatibel, so dass sie die Geschäftskontinuität verbessern und die Ausfallsicherheit im Rechenzentrum erhöhen kann. So kann das Produkt im Falle von Strom- oder Umgebungsproblemen Maßnahmen auslösen, die beispielsweise durch vollautomatische Migration dafür sorgen, dass unternehmenskritische Anwendungen weiterhin ausgeführt werden.

Rechenzentren mit USV als Ziel für Cyberkriminelle

In einer Welt, die immer intelligenter und vernetzter wird, haben Sicherheit und Vertrauen hohe Priorität. Das gilt allem voran für das Rechenzentrum. Rechenzentren, die die wichtigsten geschäftskritischen Informationen und Anwendungen enthalten, sind attraktive Ziele für Cyberkriminelle, erklärt der Anbieter. Infolgedessen müssen Unternehmen mehr denn je daran arbeiten, ihre Rechenzentren so sicher und belastbar wie möglich zu machen, führt die Firma weiter aus.

USV-Systeme sind zwar seit langem entscheidend für die Sicherstellung der Kontinuität im Rechenzentrum und die Notfallwiederherstellung, aber es ist heute üblich, dass sie über eine öffentliche Cloud-Anbindung verfügen. Dies bietet Vorteile bei der Netzwerküberwachung und -optimierung, verbessert die allgemeine Zuverlässigkeit und ermöglicht den Einsatz der USV zur Energiespeicherung oder als Teil einer UPS-as-a-Reserve-Lösung. Allerdings bietet die USV-Kommunikation auch einen Zugang zum Rechenzentrum und ist ein Angriffsziel, das von Cyberkriminellen in der Vergangenheit genutzt wurde. Eine kompromittierte USV kann die Ausfallsicherheit gefährden, die Sammlung von Informationen über den Stromverbrauch eines Standorts ermöglichen oder als Zugang für weitere Netzwerkzugriffe dienen.

Netzwerkkarte schützt USV-Anlagen und Stromverteilungseinheiten

Mit der Zunahme von Cyber-Bedrohungen ist es wichtig, sicherzustellen, dass die USV keinen Einstiegspunkt bietet, führt der Anbieter aus. Der sichere Entwicklungszyklus der Firma soll dafür sorgen, dass Produkte "secure by design" sind. Die Kommunikationskarte wurde entwickelt, um USV-Anlagen und Stromverteilungseinheiten (PDUs) im Rechenzentrum während ihrer gesamten Lebensdauer vor Cyber-Bedrohungen zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitete das Unternehmen eng mit dem Normungsunternehmen UL zusammen, als Teil einer globalen Zusammenarbeit zwischen der Power Quality Division (PQD) und dem Cybersecurity Center of Excellence (CSCE).

Prüflabor zur Teilnahme am Cybersecurity Assurance Program von UL

Durch die Zulassung des ersten Prüflabors der Branche zur Teilnahme am Cybersecurity Assurance Program von UL und eines zweiten Labors, das kürzlich genehmigt wurde, kann der Anbieter seine Produkte auf die Einhaltung der Normen UL 2900-1 und 2900-2-2-2 ausrichten. Die Karte ist nun auch nach letzterer Norm zertifiziert. Zu den Verbesserungen der Cybersicherheit gehören eine stärkere Verschlüsselung, konfigurierbare Passwortrichtlinien und die Verwendung von signierten digitalen Zertifikaten. Darüber hinaus ist die Karte mit den heute weit verbreiteten Gigabit Network-Switches kompatibel und kann in reinen Gigabit-Rechenzentrumsnetzwerken installiert werden.

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