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Wago macht Digitalisierung in Minden erlebbar

Bei einem Technologieworkshop bei Wago in Minden durften sich knapp 40 Teilnehmer von der intuitiven Handhabung der Reihenklemme Topjob S mit Hebel und Drücker selbst überzeugen.
Bei einem Technologieworkshop bei Wago in Minden durften sich knapp 40 Teilnehmer von der intuitiven Handhabung der Reihenklemme Topjob S mit Hebel und Drücker selbst überzeugen. (Bild: Wago)

Unter dem Motto „Innovative Anschlusstechnik – von der Planung bis zur Praxis“ hat Wago Mitte November Bestands- und Neukunden zu einem Technologieworkshop nach Minden eingeladen. Themen wie Digitalisierung, Automatisierung und digitaler Zwilling standen dabei im Mittelpunkt der Vorträge sowie eine Führung durch das akkreditierte Wago-Labor.

Heutzutage gilt: Alles ist vernetzt. Ganz gleich, ob im privaten oder im beruflichen Umfeld. Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und auch die Anforderungen an Unternehmen steigen stetig. Das wissen auch Lars Kühn, Leiter Vertriebsbüro Minden, und sein Kollege Burkhard Niemann, Produktmanager Topjob S bei Wago. Jahrzehntelang wurden beispielsweise Leiter mit Schrauben angeschlossen und eine seitliche Verdrahtung vorgezogen. Die Nachteile sind bekannt. „Wago hat mit der Cage Clamp die Sicherheit der Verbindung erhöht“, so Niemann. In seinem Vortrag erläuterte der erfahrene Wago-Mitarbeiter die Vorteile der neuen Reihenklemmen Topjob S mit Hebel und Drücker und zeigte auch, dass die gesamte Reihenklemmenfamilie Topjob S perfekt zueinanderpasst und jederzeit kombinierbar ist. „Hebel auf, Hebel runter und das ganz ohne Werkzeug, beziehungsweise direktes Stecken bei eindrähtigen Leitern oder feindrähtigen Leitern mit Aderendhülse“, von dieser intuitiven Handhabung der neuen Reihenklemme Topjob S mit Hebel und auch der Topjob S Reihenklemme mit Drücker durften sich die knapp 40 Kunden auch selbst überzeugen. Anhand von Musterklemmen konnte jeder die Vorteile der neuen Reihenklemmen einmal ausprobieren und das ließen sie sich nicht zweimal sagen. Übrigens, alle Klemmen der Wago Reihenklemmenfamilie Topjob S sind mit der Push-in Cage Clamp ausgestattet, die das direkte Stecken von eindrähtigen Leitern und feindrähtigen Leitern mit Aderendhülse ermöglicht.

Im Fokus: Durchgängigkeit der Daten

Um Digitalisierungstrends und effizientes Engineering ging es dann im zweiten Vortrag von Steffen Winther, Senior Technical Consultant bei Wago. Was sind eigentlich die digitalen Herausforderungen? Und wie kann Digitalisierung greifbar gemacht werden? „Es wird nie langsamer sein als heute“, dessen ist sich Winther sicher. Anhand eines anschaulichen Beispiels im Wago-Produktkonfigurator Smartdesigner erläuterte Winther die Prozesskette von der Konstruktion über das Engineering bis hin zur Fertigung und Montage. „Was letztendlich zählt, ist die Durchgängigkeit der Daten. Wago kann bei der gesamten Prozesskette unterstützen“, so Winther.

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Schaltschrankbau 4.0

Prozessketten und Effizienzsteigerungen sind auch für Wilfried Reiberg wichtige Schlagworte. Der stellvertretende Vertriebsleiter Mitte-West von Eplan, Softwarehersteller für Engineer-Applikationen, zeigte in seinem Vortrag wichtige Erkenntnisse zum Thema Schaltschrankbau im Kontext der Digitalisierung. „Im Schaltschrankbau sind Trends wie Automatisierung und Digitalisierung schon heute sehr gut umsetzbar“, so Reiberg. Hierbei muss immer geschaut werden, wie viel Aufwand letztendlich reingesteckt wird und was am Ende dabei herumkommt. Wieweit automatisiert werden sollte, hängt letztendlich von den individuellen Gegebenheiten ab. Die Herausforderung besteht darin, die beste Methode für die eigenen Bedürfnisse herauszufinden. „Daten, Daten, Daten. Daten sind das Gold von morgen“. Daten für den Engineeringprozess sieht auch Reiberg als zentrale Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Projekt. Denn laut einer Studie der VDMA (IT & Produktion) sehen 51 % der Unternehmen, dass Daten im starken Maße die Produktion beeinträchtigen.

Führung durch das akkreditierte Labor

Im Anschluss an die spannenden Vorträge und Diskussionen durften sich die Teilnehmer über eine Führung durch das akkreditierte Wago-Labor freuen. Axel Bauer, Leiter des elektromechanischen Labors bei Wago, und Christian Stendel, Abteilungsleiter für das Labor E-Technik, zeigten den interessierten Besuchern unter anderem verschiedene Produkttests, wie z. B. die Prüfkammer, mit einer Raumfeuchte von 45 %. Außerdem wurde die Kraftmessanlage demonstriert sowie der Vibrationstests. Dabei wurden verschiedene Tests für Topjob-S-Reihenklemmen unter anspruchsvollen Bedingungen gezeigt. In den Pausen nutzten viele Besucher die Chance, sich auf der Microfair über die ausgestellten Wago-Produkte und das Thema Digitalisierung im Schaltschrankbau zu informieren.

Digitaler Zwilling im Schaltschrankbau schon erlebbar

Zum Abschluss durften sich die Teilnehmer über einen spannenden Vortrag von Arno Kühn, Mitarbeiter am Fraunhofer IEM im Bereich Produktentstehung, freuen. Kühn referierte über den digitalen Zwilling und stellte die Frage in den Mittelpunkt, wie Unternehmen sich in Zeiten der digitalen Transformation aufstellen sollten. „Die Digitalisierung verändert unsere Produktentstehung. Geräte sind viel stärker vernetzt“, so Kühn. Konkret bedeutet das, dass die digitale Welt mit der physischen Welt immer mehr verschmilzt – dann spricht man auch vom digitalen Zwilling. Geräte und Produkte lassen sich virtuell planen: Ein reales Produkt erhält somit ein digitales Abbild. Im Schaltschrankbau ist das übrigens schon sehr gut umsetzbar, von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme. Kühn stellt hierbei vor allem die Datendurchgängigkeit als positives Merkmal heraus und schlussfolgert: „Im Schaltanlagenbau ist der digitale Zwilling schon heute erlebbar.“

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