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Lineartechnik

Bosch Rexroth stellt Körbe für s.Oliver Baskets auf

| Redakteur: Katharina Juschkat

Normalerweise verbindet man die Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth mit industriellen Anlagen. Dass sie auch im Sport weiterhelfen können, zeigt jetzt ein Projekt in Würzburg.

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Das Projektteam von Bosch Rexroth steht neben dem automatisierten Basketballkorb.
Das Projektteam von Bosch Rexroth steht neben dem automatisierten Basketballkorb.
(Bild: Bosch Rexroth)

Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt vor allem in der Industrie Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Eher selten dagegen sieht man Bosch Rexroth im Sportbereich. Jetzt richtet Linear- und Steuerungstechnik des Unternehmens Basketballkörbe auf.

Die Körbe aufzurichten ist ein mühevolles Geschäft: Fünf bis sechs Personen haben bisher die Basketballkörbe vor jedem Spiel der Bundesliga-Basketballmannschaft s.Oliver Würzburg manuell aufgestellt und ausgerichtet. Aus einem Ideenwettbewerb der FH Würzburg-Schweinfurt ist jetzt ein fahrbares Bedienpult entstanden, von dem aus ein einziger Helfer die Körbe mit elektromechanischen Zylindern aufrichtet, die von Bosch Rexroth stammen.

Projektteam entwickelt automatisierte Basketballkörbe

Für den Ideenwettbewerb gab es die Vorgabe, den in Schweinfurt gefertigten elektromechanischen Zylinder EMC zu verwenden. Schließlich entwickelten drei Studententeams konzeptionelle Lösungen und stellten sie einer Jury aus Unternehmensvertretern und Professoren der FH vor. Das Siegerteam unterstützte anschließend das Projektteam bei der Detaillierung der Lösung. Nach der Planungsphase rüstete Bosch Rexroth die Basketballkörbe in der spielfreien Zeit auf die neue Technik um und konnte die automatischen Körbe pünktlich zur Saison 2017/18 an Vertreter der Stadt Würzburg und der Basketballmannschaft s.Oliver Würzburg übergeben.

Christina Fugel, Personalbetreuung bei Bosch Rexroth, resümiert: „Das Projekt hat Vorteile für alle Seiten gebracht: Für den Betreiber der Arena verringert sich der Aufwand und wir können uns an der Fachhochschule als Arbeitgeber präsentieren. Und für alle im Hause beteiligten Mitarbeiter war das Mitwirken an diesem Projekt eine willkommene und interessante Abwechslung zum üblichen Tagesgeschäft.“

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