Leistungsmessgeräte Großsignalparameter von Impedanzen bestimmen

Autor / Redakteur: Harald Gebsattel* / Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Über das Messen von Strom, Spannung und deren Phasenlage am Prüfling lassen sich Impedanzparameter auf recht einfache Weise ermitteln – so lange nur das Kleinsignalverhalten gefragt ist. Leistungsanwendungen indes stellen handelsübliche LCR-Messgeräte vor Probleme, insbesondere wenn es um frequenzumsetzende Verfahren wie PWM und Ansteuerungen moderner Leuchtmittel. Doch mit modernen Präzisions-Leistungsmessgeräten und Messungen wie unter realen Betriebsbedingungen lassen sich auch solche Messaufgaben mit Bravour bewältigen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Will man nur den Gleichstromwiderstand eines Prüflings ermitteln, so genügt ein einfaches Ohmmeter, während sich mit einem LCR-Impedanz-Messgerät auch die darüber hinaus vorhandenen induktiven und kapazitiven Anteile mit ihren frequenzabhängigen Wechselstromverlusten bestimmen lassen. Digitale LCR-Messgeräte für Anwendungen in der Nachrichtentechnik arbeiten dabei im Kleinsignalbereich mit einer sinusförmigen Mess-Spannung bei einer oder mehreren festen Frequenzen. Die so gewonnenen Kleinsignal-Impedanzwerte sind für viele nachrichtentechnische Anwendungen brauchbar und werden z.B. in der Fertigungskontrolle zum Vergleich mit Gut-Mustern genutzt.

Die Praxis stellt andere Anforderungen

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*Dipl.-Ing. Harald Gebsattel ist zuständig für die Harwareentwicklung, die Anwendungsberatung und das Marteking bei der ZES Zimmer Electronic Systems GmbH in Oberursel.

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