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Drehmomentsensor

Messdaten einfach per USB-Anschluss übertragen

| Redakteur: Sariana Kunze

Lorenz Messtechnik stellt eine neue Generation an rotierenden Drehmomentsensoren vor, die dem Anwender die Drehmomentmesstechnik einfach machen. Dies konnte durch Weiterentwicklung der bestehenden digitalen Drehmomentsensoren erreicht werden. Durch einen in kürzester Zeit herstellbaren elektrischen Messaufbau können Anwender mehr Konzentration für die Messaufgabe aufbringen.

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(Lorenz)

Im Sensor sind die Kalibrierdaten hinterlegt, welche für die Konfiguration der Messsoftware ausgelesen werden. Der nach dem Plug and Play Prinzip aufgebaute Sensoranschluss benötigt keine Benutzereinstellungen. Dadurch konnte das logisch aufgebaute Bedienkonzept der mitgelieferten Software einfach und übersichtlich gestaltet werden. Für den fortgeschrittenen Anwender stehen auch Benutzereinstellungen zur Verfügung. Damit die vorgenommenen Einstellungen für weitere Messungen zur Verfügung stehen werden sie automatisch gespeichert. Als Anzeige und Auswerteeinheit genügt ein handelsüblicher Rechner mit USB- Anschluss. Der Stromverbrauch der Sensorgeneration wurde so verringert, dass sie über den USB- Anschluss versorgt werden kann. Die Winkel- oder Drehzahlmessung wurde ebenfalls in die Messwertübertragung mit eingebunden. Am Sensorausgang stehen nicht mehr TTL-Signale zur Verfügung sondern direkt die Drehzahl in 1/min, oder der Drehwinkel in der Einheit Grad. Die Messrate beträgt bis zu 2.500 Messungen pro Sekunde. Der prinzipielle Aufbau ist in der nachfolgenden Grafik dargestellt.

Kein Messverstärker nötig

Die mit Dehnungsmessstreifen aufgebaute Vollbrücke wandelt das Drehmoment in ein elektrisches Signal um. Drehzahl oder Drehwinkel werden optisch erfasst und in Impulse umgewandelt. Anschließend erfolgt die Konvertierung des analogen Drehmomentsignals in ein serielles Datensignal mit 16 Bit Messwerten. Die Übertragung vom Rotor auf den Stator erfolgt über einen berührungslosen Drehübertrager. Der nachfolgende Prozessor führt Drehmoment und Drehzahl, oder Drehwinkel in ein serielles RS232-Signal zusammen.

Die mitgelieferte Software wird mittels eines Installationsprogramms auf den Rechner aufgespielt. Die Installation erstreckt sich sowohl auf die Treiber für die USB- Schnittstelle, als auch die Kommunikationssoftware. Das Softwarepaket beinhaltet die Darstellung der Messwerte in einer Grafik als Funktion von der Zeit oder einer der gemessenen physikalischen Größen. Die gemessene Leistung, als Produkt aus Drehmoment und Drehzahl, lässt sich ebenfalls grafisch darstellen. Das Messergebnis ist auf zwei Arten speicherbar: Die Grafik lässt sich als Bitmap-Datei abspeichern, die Messwerte sind als CSV- Datei exportierbar. Damit sind weitere Auswertungen mit einem handelsüblichen Tabellenkalkulationsprogramm möglich.

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