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Regler

Neigungsschalter: Umkippen ausgeschlossen

| Redakteur: Ines Stotz

Höhn Neigungstechnik hat einen Regler vorgestellt, der Neigungen nicht nur überwacht, er stellt auch bei gefährlicher Neigung den ursprünglichen Zustand automatisch wieder her. Dabei kommt das selbst entwickelte flüssigkeitbasierende Schaltverfahren zum Einsatz. Die quecksilberfreie Flüssigkeit ist umweltfreundlich und kann problemlos entsorgt werden.

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Gefährliche Neigungen, etwa an Kranauslegern, lassen sich mit mechatronischen Neigungsschaltern überwachen – und wieder automatisch rückstellen.
Gefährliche Neigungen, etwa an Kranauslegern, lassen sich mit mechatronischen Neigungsschaltern überwachen – und wieder automatisch rückstellen.
(GeorgHH (Public domain), Wikimedia Commons)

In das Metallgehäuse des Aluminium-Neigungs-Umkehr-Reglers ANUR-DC (12/24 V, 300 mA), sind zwei Flüssigsensoren gegenläufig eingebaut. Deren Messflüssigkeit löst bei Links-oder Rechts-Neigung auf einer Achse von mehr als 5° eine Schaltung in der zugeordneten Leistungselektronik aus. Hierdurch werden nachgeordnete Bauelemente, z.B. Stellmotoren oder Magnetventile aktiviert, die den Neigungsausgleich in die Horizontale herbeiführen. Nach Erreichen derselben schaltet der Regler wieder ab.

Das Bauteil ist nur für den stationären Betrieb bestimmt, jedoch können leichte Schwankungen durch die Viskosität der Messflüssigkeit ausgeglichen werden. Der Regler übernimmt damit nicht nur eine Überwachungsfunktion, er stellt auch bei gefährlicher Neigung den ursprünglichen Zustand automatisch wieder her. Interessante Einsatzgebiete sind beispielsweise Hubarbeitsbühnen, Traversen, Bühnen und Kranausleger.

Korrosionsfreie Schaltung

Die Schaltfunktionen werden indirekt über die Leistungselektronik ausgelöst, deshalb ist die Schaltung korrosionsfrei. Weil dieser Zustand eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer ermöglicht, kann der Regler auch als Sicherungselement eingesetzt werden. Sämtliche Bauteile des Reglers bestehen aus umweltfreundlichen Materialien, dieser kann somit unbedenklich in bestehende Abläufe integriert werden. Die Bauteile sind voll vergossen und witterungsbeständig nach DIN IP 65, montieren lässt er sich (Etikett nach oben) einfach mittels zweier Durchgangsbohrungen 5 mm.

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