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Robotik Pneumatische Greifmodule mit IO-Link-Schnittstelle ausgestattet

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Mit der Greiferserie RPG will Weiss Robotics auf der Automatica einen ersten IO-Link-fähigen Pneumatikgreifer vorstellen. Und mit dem neuen Greifmodul WSG 25-CR zielt der Hersteller auf die Mensch-Roboter-Kooperation in der modernen Fertigung.

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Als kompakt und leistungsfähig positioniert Weiss Robotics den neuen MRK-Greifer WSG 25-CR auf der Automatica.
Als kompakt und leistungsfähig positioniert Weiss Robotics den neuen MRK-Greifer WSG 25-CR auf der Automatica.
(Bild: Weiss Robotics)

"Kraft trifft Intelligenz ", Weiss Robotics positioniert die Greiferserie RPG als "neue richtungsweisende Generation smarter pneumatischer Greifmodule mit IO-Link-Schnittstelle". Erstmals sei es gelungen, sowohl Ventiltechnik und Positionssensorik als auch eine leistungsfähige elektronische Steuerung in einem kompakten und zuverlässigen Greifmodul zu vereinen.

Die Greiferserie RPG soll den Greifprozess nicht nur zuverlässiger machen als dies mit herkömmlichen pneumatischen Greiflösungen möglich wäre, sondern gleichzeitig auch wesentlich schneller. Denn die integrierte Greifteilerkennung ist auf eine schnelle Erkennung und Sicherung des Griffs optimiert und ermöglicht so bei Nenndruck bis zu 500 Greifzyklen pro Minute. Dabei sind die Greifmodule der RPG-Serie auch noch energiesparend, auch dank der eingebauten Ventile, die das Totvolumen in den Schläuchen zwischen dem Greifmodul und den sonst üblichen Ventilinseln vermeiden.Sie sollen im Mittel 70 Prozent weniger Druckluft als konventionelle Lösungen mit externen Ventilen benötigen.

Mit Greifmodul Mensch-Roboter-Kooperation in die Fertigung bringen

Die Anbindung an die Prozesssteuerung erfolgt direkt über die integrierte IO-Link Schnittstelle, mit der das Greifmodul auch jederzeit diagnostiziert und Prozessparameter abgefragt werden können. Mit seinem neuen Greifmodul wiederum will Weiss Robotics die Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) in die moderne Fertigung bringen. Das elektrische Greifmodul verfügt über 64 mm Hub und hat einen kalibrierten Greifkraftbereich von 5 bis 25 N. Mit seinen abgerundeten Kanten und einer robusten, kraftbegrenzten Greifkinematik erfüllt der WSG 25-CR Unternehmensangaben zufolge die aktuellen Sicherheitsanforderungen.

Der WSG 25-CR verfügt über eine eingebaute Greifsteuerung, welche mit ihren Algorithmen die zuverlässige Handhabung unterschiedlichster Greifteile ermöglichen soll. Dabei muss der Anwender nicht wie bisher erst eigene Greifzyklen entwickeln, sondern kann direkt auf die vordefinierten Funktionen des WSG 25-CR zur Greifteildetektion und Griffüberwachung zurückgreifen. Hierdurch wird eine sichere Handhabung erreicht, selbst wenn die Greifteile mit konventionellen Greifern nur schwer zu handhaben sind.

Die integrierte Ethernet-Schnittstelle vereinfacht die Einbindung des WSG 25-CR in industrielle Netzwerke. Die Kommunikation erfolgt wahlweise mittels der einfach zu erlernenden textbasierten Sprache "GCL" oder über das standardisierte Modbus/TCP-Protokoll. Auf diese Weise kann das Greifmodul mit einer Vielzahl unterschiedlicher Robotersysteme betrieben werden.

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