Industrie-PC

Prüfender Blick auf dicke Rohre

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Mit IPCs Platz sparen und Qualität sichern

Die Monopiles von Sif Group zeichnen sich unter anderem durch niedrige Kosten bei gleichzeitig hoher Qualität aus. Damit diese Güte sichergestellt ist, muss das Unternehmen sein Personal entsprechend qualifizieren und darüber hinaus die Herstellungskosten und hier insbesondere den Energieaufwand im Blick behalten.

„Vor diesem Hintergrund wollten wir die Anlageneffizienz mit Hilfe der Automatisierung verbessern, um langfristig Energiekosten einzusparen und folglich einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen“, erklärt René Francotte, ITC-Manager bei Sif Group. „Die Industrie-PCs, die wir zur Unterstützung des Produktionsprozesses verwenden, werden direkt an den Fertigungslinien verbaut, sodass der Mitarbeiter den Maschinenstatus während des Schweißprozesses genau kontrollieren kann. Nur so lässt sich unser hoher Qualitätsstandard erreichen“.

Dabei stellte Francotte schnell fest, dass zum Anbringen der Geräte kaum Platz vorhanden ist. Ein anderer Grund, weshalb sich Sif Group für die Industrie-PCs von Phoenix Contact entschieden hat. Denn im Gegensatz zu Standard-Panel-PCs benötigen die Designline-Geräte aufgrund ihres geschlossenen Gehäuses keinen zusätzlichen Schaltkasten, der außerdem die Sicht auf den Herstellungsprozess versperrt. Die einfache Montage und der daraus resultierende geringere Installationsaufwand stellen einen weiteren Vorteil dar.

Langfristige Verfügbarkeit stellt reibungslosen Betriebsablauf sicher

Trotz moderner Produktionsanlagen verlangt Sif Group nach besonders robusten Industrie-PCs. Im Rahmen umfangreicher Marktrecherchen wurden daher viele Geräte unterschiedlicher Hersteller umfassend getestet. Da bei der Fertigung von Monopiles und dem dafür eingesetzten Unterpulver-Schweißverfahren Wärme entsteht, fielen einige IPCs schon nach kurzer Zeit wegen Überhitzung aus. Im Gegensatz dazu erweist sich das komplett geschlossene Aluminium-Druckguss-Gehäuse des Designline-PCs als resistent gegen solch harte Umgebungsbedingungen. Die Wärmeentwicklung hat keinen Einfluss auf die zuverlässige Funktionsweise des Geräts.

Sif Group hat sich jedoch nicht nur wegen der kompakten und robusten Bauform für die Industrie-PCs der Produktfamilie Designline ausgesprochen. Ein anderer Grund lag im umfassenden Dienstleistungs-Angebot von Phoenix Contact. „Neben den industrietauglichen Hard- und Software-Komponenten waren uns die langfristige Verfügbarkeit der Geräte und ein verlässlicher Service wichtig“, so Francotte. „Unsere Kunden erwarten eine hohe Qualität von unseren Produkten. Dies lässt sich lediglich erzielen, indem wir die Produktionsprozesse ständig optimieren – unter anderem durch die Nutzung von Automatisierungstechnik“. Die Industrie-PCs von Phoenix Contact haben sich hier als beste Lösung zur Überwachung und Verbesserung der Anlageneffizienz bewährt.

Leistungsverlustarme Prozessoren sparen Energie ein

Durch Verwendung neuer Technologien verfügen die Designline-PCs über Prozessoren, die deutlich weniger Energie als die bisher eingesetzten Varianten erfordern. Um eine hohe Schutzklasse bei gleichzeitig hoher CPU-Leistung bieten zu können, werden in den Geräten ausschließlich leistungsverlustarme Prozessoren der Intel-Longterm-Roadmap verbaut. Das gibt dem Anwender zudem die Sicherheit, selbst in einigen Jahren noch funktionskompatible Industrie-PCs kaufen zu können. Die ständige Anpassung der Software an die geänderte Ausstattung des Rechners gehört somit der Vergangenheit an. Die Verlustleistung erweist sich insbesondere in Geräten der Schutzklasse IP 65 als wichtiger Faktor, weil hier meist keine Lüfter integriert werden, die Schmutzpartikel in das empfindlichere Innere wirbeln könnten.

Die IPCs der Baureihe Designline stellen also nicht nur eine wirtschaftliche und platzsparende, sondern auch eine energieeffiziente Lösung dar. Im kompakten IP65-Gehäuse sind ein Baseboard, das alle relevanten Schnittstellen umfasst, sowie eine leistungsfähige CPU-Platine und der industrietaugliche Glas-Touch mit Display untergebracht.

Fazit

Sif Group verwendet Industrie-PCs, um die Anlageneffizienz nachhaltig zu optimieren. Auf diese Weise verringern sich die Herstellungskosten. Gleichzeitig wird für eine termingerechte Fertigstellung und die hohe Qualität der Monopiles gesorgt. Durch die Entwicklung neuer Prozessoren lassen sich heute leistungsstarke Bedienen-und-Beobachten-Systeme konzipieren, die im Vergleich zu bisherigen Lösungen deutlich weniger Platz und Energie benötigen. Das spielt gerade bei prozessnah installierten Geräten wie den Designline-PCs von Phoenix Contact eine wichtige Rolle, da hier wegen der rauen Umgebungsbedingungen auf Lüfter verzichtet wird. Gemäß den Zielen „hohe Effizienz, pünktliche Lieferung und erstklassige Qualität“ von Sif Group arbeitet somit auch Phoenix Contact an der kontinuierlichen Verbesserung seiner Geräte und Lösungen.

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* Michael Ahlbrecht (MBM), Produktmarketing IPC/HMI, Phoenix Contact Electronics, Bad Pyrmont

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