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Siemens Riesige Windkraft-Fabrik entsteht mit 1.000 Arbeitsplätzen in Cuxhaven

| Redakteur: Sariana Kunze

Der Startschuss ist gefallen. In Cuxhaven will Siemens eine riesige Offshore-Windenergieanlagenfabrik errichten. Mit einem Invest von über 200 Mio. Euro soll auf einer Größe von 24 Fußballfeldern direkt an der Hafenkante von Cuxhaven die neue Fabrik entstehen, bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze sind geplant. Der Konzern plant den Produktionsbeginn für 2017.

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Das britische Offshore Windkraftwerk Westermost Rough versorgt mehr als 150.000 britische Haushalte mit klimafreundlichem Strom. Der Rotordurchmesser beträgt 154 m.
Das britische Offshore Windkraftwerk Westermost Rough versorgt mehr als 150.000 britische Haushalte mit klimafreundlichem Strom. Der Rotordurchmesser beträgt 154 m.
(Siemens)

Siemens investiert in die Zukunft. Geplant ist eine Fertigung für Maschinenhäuser für Windturbinen der nächsten Generation in Cuxhaven. Die Windenergieanlagen sind für den Einsatz auf dem Meer konzipiert und haben eine Leistung von 7 MW. Für die neue Fabrik in Cuxhaven sollen bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Joe Kaeser, Vorsitzende des Vorstandes von Siemens, unterstreicht die Bedeutung des Standorts: "Es ist ein großer Tag für die deutsche Industrie, für die Nordsee-Region, für den Standort Deutschland. Das Werk für Offshore-Windturbinen, das wir hier errichten werden, ist ein Musterbeispiel für das Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft. Der Ausbau der Windenergie in Deutschland und Europa ist eine Riesenchance für Norddeutschland und Siemens."

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Die geplante Fertigung in Cuxhaven soll direkt an der Hafenkante auf einer Fläche von 170.000 Quadratmetern entstehen. Dies entspricht rund 24 Fußballfeldern. Mit Hilfe der gut ausgebauten Hafenanlage können schwere Komponenten direkt auf Transportschiffe geladen werden. So werden teure Transporte an Land vermieden. Die neue Fertigung soll die Endmontage von Generatoren, Naben sowie Gondel-Rückteile, die zu kompletten Maschinenhäusern für Offshore-Windenergieanlagen zusammengeführt werden - den Herzstücken der Windenergieanlagen umfassen.

"In der neuen Fertigung werden wir die effizientesten und zuverlässigsten Windturbinen "Made in Germany' bauen", sagte Markus Tacke, CEO der Division Wind Power and Renewables. "Siemens investiert dort, wo wir Wachstumschancen nutzen können. Deutschland und Nordeuropa sind für uns dynamische Wachstumsmärkte. Die neue Fertigung wird auch einen wichtigen Beitrag dazu leisten, unserem Ziel, Windstrom wettbewerbsfähig zu machen, näher zu kommen." Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Branchenverbands Renewable UK zeigt, dass die Kosten für Offshore-Windenergie allein in den vergangenen 5 Jahren um 11 % gefallen sind.

Siemens baut auch in Großbritannien

Zusätzlich zum Aufbau der neuen Produktion in Cuxhaven baut Siemens im britischen Hull ein Werk für Rotorblätter für Sechs- und Sieben-Megawatt-Anlagen. Dieses soll ebenfalls im Jahr 2017 voll betriebsfähig sein. Nach Großbritannien ist Deutschland der wichtigste Markt für Offshore-Windenergie.

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