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Industrielle Kommunikation Spezifikationsarbeiten abgeschlossen: Profinet jetzt mit TSN

| Redakteur: Sariana Kunze

PI (Profibus & Profinet International) hat mit der aktuellen Profinet Spezifikation V2.4 erreicht, TSN als zusätzliche Layer-2-Technik in die Profinet-Architektur zu integrieren.

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PI gibt bekannt, dass nun die Spezifikation Profinet@TSN verfügbar sei.
PI gibt bekannt, dass nun die Spezifikation Profinet@TSN verfügbar sei.
(Bild: ©Edelweiss - stock.adobe.com/Profibus Nutzerorganisation e.V)

Die Spezifikationsarbeiten von PI sind abgeschlossen. Mit der Sepzifikation V2.4 ist nun Profinet@TSN verfügbar. Damit können sowohl Hersteller als auch Anwender die Vorteile von TSN, wie zukunftssichere IEEE-Ethernet-Technik mit höherer Bandbreite, Deterministik, flexible Netzwerkkonfiguration und große Chipvielfalt, interoperabel umsetzen. Dabei bleibt die Anwenderschnittstelle unverändert, d. h. die Nutzung von IO-Daten, Diagnose und Parametrierung, da die neuen TSN-Mechanismen im Wesentlichen in den unterlagerten Kommunikationsschichten wirken.

Mit Spezifikation Profinet-Portfolio einfach um TSN ergänzen

Die Profinet Spezifikation 2.4 und IEEE-Spezifikationen sind vor allem für die Entwickler der Basistechnologie von Hard- und Firmware notwendige Grundlagen. Die Gerätehersteller bedienen sich dann einfach der entsprechenden Stacks oder Module, müssen also - wie bisher - nicht die Details verstehen oder gar selbst implementieren. Dadurch können Gerätehersteller einfach ihr bestehendes Profinet-Portfolio um TSN ergänzen.

Die Spezifikation wird von PI in einem jährlichen Wartungsprozess weitergepflegt, sodass neue Kundenanforderungen, Felderfahrungen oder Technologieentwicklungen offen und nachvollziehbar integriert werden. Dieses Vorgehen unterstützt laut PI den Standard Profinet.

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