Große Elektroantriebe sind beim Anfahren hohen Belastungen ausgesetzt, was bei häufigen Starts ohne genügend Zeit zur Abkühlung zu einer Überhitzung der Geräte führen kann. Die Temperatur der drehenden Rotoren im Motor selbst zu messen, ist kompliziert. Um hier trotzdem statt Schätzwerten zuverlässige Messergebnisse zu erhalten, hat Siemens eine Simulation, den sogenannten „Virtuellen Sensor“ entwickelt, der die Temperatur im Inneren des Motors auf Basis mathematischer Modelle errechnen kann. Damit lassen sich die Abkühlzeiten der Elektromotoren deutlich verkürzen und die Verfügbarkeit der Anlagen erhöhen.
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