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Ethernet-Switch

Switch mit Vlan unterstützt Ethercat-Segmente

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Der Ethernet-Switch 16/Com3 von ESD Electronics erlaubt die Konfiguration statischer Vlans gemäß IEEE 802.1Q für seine Ports. In Verbindung mit der Ethercat-Master-Software von ESD lassen sich voneinander unabhängige Ethercat-Segmente definieren, wobei der Host lediglich nur eine physikalische Netzwerkschnittstelle benötigt.

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Mit Hilfe des Switch16/Com3 lassen sich in Verbindung mit Ethercat-Master-Stacks über Vlans gezielt Ethercat-Segmente bilden.
Mit Hilfe des Switch16/Com3 lassen sich in Verbindung mit Ethercat-Master-Stacks über Vlans gezielt Ethercat-Segmente bilden.
(Bild: ESD Electronics)

ESD Electronics hat mit dem Switch 16/Com3 einen Ethernet-Switch mit 16 Ports und Übertragungsraten bis 1000 Base-T entwickelt. Durch seine Vlan-Fähigkeit lassen sich in Verbindung mit der Ethercat-Master-Software mehrere unterschiedliche Ethercat-Segmente mit nur einer physikalischen Netzwerkschnittstelle steuern. Hierfür ist eine entsprechende Vlan-Konfiguration des Switches Voraussetzung.

Der Ethercat-Master nutzt die Vlan-Tags dazu, mehrere unterschiedliche Ethercat-Netze zu adressieren, die dann an den einzelnen Ports des Switches mit entsprechender Konfiguration verbunden werden. Dabei wird der Ethercat-Master an einen Port angeschlossen und die zuvor definierten Ethercat-Segmente an weitere Ports. Dadurch lassen sich mehrere Ethercat-Schnittstellen mittels Vlan voneinander getrennt betreiben. Die Kommunikation zwischen Ethercat-Master und Switch erfolgt mit 1 GBit/s, während die Übertragungsrate zwischen den Ethercat-Slave-Segmenten und dem Switch 100 MBit/s beträgt.

Vlan (Virtual Local Network) teilt ein Netzwerk in mehrere logische Netzwerke auf, ohne in die physikalische Installation einzugreifen. Das führt zu einer Reduzierung von Broadcast-Nachrichten, ermöglicht eine bessere logische Trennung unterschiedlicher Netzwerkprotokolle und erleichtert die Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien.

Der Switch 16/Com3 verfügt darüber hinaus über drei serielle Schnittstellen (Com 1-3), auf die ein PC remote zugreifen kann. Durch die Com-Umlenkung für Windows (7 bis 10) kommuniziert der Switch über das Netzwerk und dem Com-Server. Dabei verhalten sich die virtuellen Com-Ports gegenüber der Anwendung wie Standard-Com-Ports.

SPS: Halle 5, Stand 131

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