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Advanced Physical Layer – APL

Update: Industrial Ethernet für Ex-Zonen in der Prozessindustrie

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Organisationen FieldComm Group, ODVA und PI (Profibus & Profinet International) berichten gemeinsam über den aktuellen Status der neuen Technologie und der Standards für den Advanced Physical Layer – APL – als Erweiterung von Industrial Ethernet für anspruchsvolle Anwendungen in der Prozessautomatisierung.

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Karsten Schneider, Vorstandsvorsitzender der PNO und Chairman von Profibus& Profinet International (PI) betont, dass sich PI für die Implementierung von APL einsetzt, dem ausgerichteten Physical Layer für die Ethernet-Kommunikation.
Karsten Schneider, Vorstandsvorsitzender der PNO und Chairman von Profibus& Profinet International (PI) betont, dass sich PI für die Implementierung von APL einsetzt, dem ausgerichteten Physical Layer für die Ethernet-Kommunikation.
(Bild: Jurga Graf 2012 www.photo-graf.de )

Auf einer Pressekonferenz wurden die Aktivitäten des Projekts sowie der Zeitplan zur Umsetzung des Advanced Physical Layer als eigensichere 2-Draht Ethernetlösung mit einer großen Reichweite von bis zu 1.000 m für den Einsatz in Feldgeräten der Prozessautomatisierung erläutert. Neben den Organisationen FieldComm Group, ODVA und PI selbst waren Vertreter von Anbietern für Prozessmesstechnik und -steuerungen anwesend, um einen umfassenden Überblick über die Vorteile von APL für Endanwender in der Prozessindustrie vorzustellen. Zudem wurden die notwendigen Aktivitäten erläutert, die zur erfolgreichen Spezifikation von APL notwendig sind, um dessen Einsatz in Feldgeräten der Prozessmesstechnik vorzubereiten.

Gemeinsam mit Anbietern von Prozessautomatisierung und Prozessmesstechnik möchten die Organisationen die laufenden Arbeiten der Arbeitsgruppe IEEE 802.3cg unterstützen, die aktuell einen neuen IEEE 802.3 Ethernet Standard entwickelt, der mit 10 Mbit/s über eine 2-Draht Leitung inkl. optionaler Stromversorgung arbeitet. Außerdem sollen weitere von den Anbietern durchgeführte Entwicklungen unterstützt werden, um die Anforderungen für ein Industrial Ethernet, das in explosionsgefährdeten Bereichen bis zur Zone 0, Class 1/Division 1 eingesetzt werden kann, zu definieren und die hierzu notwendige Technologie zu implementieren.

Advanced Physical Layer für EtherNet/IP, HART-IP und Profinet

Gemeinsam haben die Organisationen und Anbieter ein Steering Committee gebildet, das die Arbeiten zur Realisierung und zur Förderung des Advanced Physical Layer für EtherNet/IP, HART-IP und Profinet koordinieren soll. Dr. Jörg Hähniche, Endress+Hauser, Vorsitzender des Steering Committee, Stefan Lüder, Siemens, Projektmanager für die APL-Aktivität, Ted Masters, President der Organisation FieldComm Group, Katherine Voss, President der Organisation ODVA, sowie Karsten Schneider, Chairman der Organisation PI, haben gemeinsam über den aktuellen Stand informiert.

„Von Industrie 4.0 angetriebene Innovationen, und hierbei insbesondere Ethernet-basierte Kommunikationssysteme, sind die treibenden Kräfte zur Erhöhung der Profitabilität von Prozessindustrien, deren Produktionssysteme unter schwierigen Umgebungsbedingungen über Jahre unterbrechungsfrei laufen müssen“, fügt Karsten Schneider, Chairman von PI hinzu. „Es wird aber noch immer eine Lösung benötigt, mit der Profinet-Geräte auch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen, basierend auf Zweidrahttechnik inkl. Stromversorgung über die Leitungen, angeboten werden können. Deshalb setzt sich PI für die Implementierung von APL ein, dem hierfür ausgerichteten Physical Layer für die Ethernet-Kommunikation, der in einem gemeinsamen Projekt mit namhaften Industrieunternehmen und -organisationen entwickelt wird.“

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