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Innenausbau Bis zu 15 % mehr Platz im Schaltschrank

| Redakteur: Sariana Kunze

Hohe Packungsdichten im Schaltschrank und kurz bemessene Projektlaufzeiten – dies sind nur zwei der Herausforderungen, denen sich Schaltanlagenbauer stellen müssen. Durch die Nutzung der äußeren Montageebene kann beispielsweise ein Herausforderung mit einem Platzgewinn von bis zu 15 % im Schrank bewältigt werden.

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Durch Nutzung der äußeren Montageebene lässt sich ein Platzgewinn von bis zu 15 Prozent im Schrank erzielen gegenüber einer Lösung, bei der ein Innenausbau nur auf einer Ebene möglich ist.
Durch Nutzung der äußeren Montageebene lässt sich ein Platzgewinn von bis zu 15 Prozent im Schrank erzielen gegenüber einer Lösung, bei der ein Innenausbau nur auf einer Ebene möglich ist.
(Rittal )

Im Tagesgeschäft ist es wichtig, dass der Innenausbau des Schaltschranks zügig vonstatten geht und gleichzeitig möglichst viele Komponenten in den Schaltschrank passen.

In jedem Elektrounternehmen, in dem Schaltschränke verwendet werden, kennt man die Situation: Der Schaltschrank ist ausgewählt und steht in der Werkstatt. Jetzt geht es darum, die notwendigen Komponenten – Stromverteilungssysteme, Schaltgeräte, Automatisierungskomponenten, Klemmen und vieles mehr – im Schaltschrank unterzubringen und zu verdrahten. Dabei sollen die verschiedenen Komponenten logisch angeordnet sein, um die Schaltanlage oder Automatisierungslösung übersichtlich zu gestalten. Gleichzeitig sind die einschlägigen Normen und die Einbauhinweise der Komponenten-Hersteller zu berücksichtigen. Neben diesen Rahmenbedingungen gibt es aber noch zwei weitere wichtige Anforderungen: Die Komponenten platzsparend im Schaltschrank zu platzieren und den Innenausbau möglichst schnell durchzuführen. Denn für Schaltanlagenbauer ist der Zeit- und Kostendruck in vielen Projekten sehr hoch.

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Anwender benötigen, um die oben beschriebenen Anforderungen zu erfüllen, ein Schaltschranksystem, das ihnen viel Platz und Freiraum für den Innenausbau bietet. Das Anreihschrank-System TS 8 von Rittal bietet hierfür Lösungen. Zentrales Element ist dabei das Rahmenprofil des TS 8 mit dem einheitlichen 25-mm-Lochraster. Einbauten können dadurch flexibel platziert werden. Es stehen auf dem Rahmenprofil zwei Montage-Ebenen zur Verfügung, auf denen der Ausbau erfolgen kann. Durch Nutzung der äußeren Montageebene lässt sich ein Platzgewinn von bis zu 15 % im Schrank erzielen gegenüber einer Lösung, bei der ein Innenausbau nur auf einer Ebene möglich ist.

Zwischenräume nutzen

Auch der zwischen den Anreihschränken entstandene Raum lässt sich sinnvoll nutzen. So kann der Anwender zwischen zwei TS 8 Anreihschränken ein Montageplatten-Zwischenstück einsetzen und erhält so eine durchgehende Montageplatte über beide Schränke, die er dann beliebig bestücken kann. Alternativ kann der Zwischenraum auch optimal für einen Kabelkanal genutzt werden, so der Hersteller. Das bedeutet mehr Platz für andere Komponenten auf der Montageplatte und wirkt somit der Problematik der steigenden Packungsdichten im Schaltschrank entgegen.

Durch Montage Zeit gewinnen

Geschwindigkeit bei der Montage zahlt sich gleich doppelt aus: Neben der schnelleren Fertigstellung einer Anlage ist auch der Personalbedarf geringer, was sich positiv bei den Kosten bemerkbar macht. Bei vielen Systemen muss ein zweiter Mitarbeiter als Unterstützung mit anpacken, um beispielsweise die Seitenwand des Schaltschranks zu montieren. Beim TS 8 ist diese Aufgabe, laut Rittal, gut gelöst. Die Seitenwand kann zunächst am Schaltschrank eingehängt werden und bleibt in Position, ohne dass sie festgehalten werden müsste. Der Mitarbeiter kann die Seitenwand dann ganz bequem festschrauben. Auch andere Montageschritte beim TS 8 – zum Beispiel der Wechsel des Türanschlags – sind nach diesem Prinzip realisiert. Einen Geschwindigkeitsvorteil kann man auch erzielen, wenn Montageschritte ohne Werkzeuge ausgeführt werden können. Ein Beispiel beim TS 8 ist der Flex-Block-Sockel, dessen Blenden einfach ohne Werkzeuge aufgeclipst werden. Bei Montage-Workshops im Hause Rittal konnte der gesamte Zusammenbau des Sockels in weniger als einer Minute realisiert werden.

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