Anlässlich unseres 100-jährigen Bestehens präsentieren wir – elektrotechnik AUTOMATISIERUNG – die Pioniere der industriellen Automation. In einer exklusiven Berichtserie zeigen wir deren Errungenschaften. Mit den Wegbereitern der Automation lassen wir Technologien und Entwicklungen Revue passieren, betrachten die Gegenwart und wagen einen Blick in die Zukunft!

Greifsystem

Schunk zeigt Zukunft der Greiftechnik

| Redakteur: Sariana Kunze

Der intelligente Schunk EGL erfasst beim Smart Gripping prozessintegriert in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Größe des Bauteils, zu dessen Beschaffenheit und Zustand. Die aufbereiteten Informationen stehen weltweit über Cloud-Plattformen und andere Datenbanken zur Verfügung.
Der intelligente Schunk EGL erfasst beim Smart Gripping prozessintegriert in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Größe des Bauteils, zu dessen Beschaffenheit und Zustand. Die aufbereiteten Informationen stehen weltweit über Cloud-Plattformen und andere Datenbanken zur Verfügung. (Bild: Schunk)

Auf der SPS IPC Drives 2017 zeigt Schunk, wie Greifsysteme intelligent, konnektiv und sensitiv werden – und somit bereit für die Zukunft der Greitechnik sind.

„Nach der Elektrifizierung des Greifers definieren die Themen Smart Gripping, 24V-Technologie und die Fähigkeit zur Kollaboration mit dem Menschen die nächste Stufe der Evolution. Sie bilden die Basis für intelligente Handhabungsszenarien in der Fabrik der Zukunft“, erklärt Dr. Markus Klaiber, Technischer Geschäftsführer/CTO bei Schunk. Lag der Fokus bei konventionellen Handlinglösungen bislang vor allem auf der Prozessstabilität und Wirtschaftlichkeit, geht es bei den Szenarien der Industrie 4.0 zusätzlich um eine Flexibilisierung der Prozesskette sowie um maximale Transparenz auf sämtlichen Ebenen der Produktion.

Intelligenter Parallelgreifer mit Profinet-Schnittstelle

Wie das konkret aussieht, zeigt Schunk am Beispiel eines Hochgeschwindigkeits-Nutzentrennsystems seines Tochterunternehmens Schunk Electronic Solutions. In der Pilotanwendung nutzt ein intelligenter Schunk EGL Parallelgreifer mit Profinet-Schnittstelle und integrierter Sensorik seine exponierte Position „closest-to-the-part“, um während des Handlings autonom die Größe und Elastizität von Leiterplatten zu prüfen und Gut/Schlecht-Entscheidungen zu treffen. Die gemessenen Daten und daraus abgeleiteten Informationen leitet er zur Prozessteuerung an die Anlagen-Zellsteuerung weiter. Zudem können die Daten auf Cloud-Plattformen oder Datenbanksystemen abgelegt und über ein Analyse-Tool ausgewertet werden.

24V-Technologie als Standard für die Montageautomation

Mit einem 24V-Baukasten für die Montageautomation sieht sich Schunk als Vorreiter einer Technologie, die neben Pneumatiknetzen und Netzen >400V zu einer dritten starken Säule im Bereich der Montageautomation heranwachsen soll. „Anlagen mit 24V-Technologie bieten große Vorteile in punkto Flexibilität, Produktivität und Effizienz. Zusätzlich reduzieren sie den Inbetriebnahmeaufwand und den Geräuschpegel“, sagt Markus Klaiber: „Die 24V-Technologie wird in den kommenden Jahren zu einem neuen Standard in der Montageautomation.“

Zertifizierter kollaborierender Greifer

Den dritten Messeschwerpunkt bilden die kollaborierenden Greifer der Schunk Co-act Reihe. Neben Schunk Co-act Greifer JL1, einTechnologieträger mit integrierter Intelligenz und sensorischer Aura, wird zudem der Fokus auf dem Schunk EGP-C liegen, den weltweit ersten zertifizierten Industriegreifer für den kollaborierenden Betrieb.

SPS IPC Drives 2017: Halle 3, Stand 418

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