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Ralf Moebus, Leiter Produktmanagement Automation und Netzwerk bei U.I. Lapp: Die Menschen in der Fertigung werden mehr Technologien, die sie heute bereits aus ihrem privaten Umfeld kennen, nutzen wollen. Zum Beispiel werden wir vermehrt mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones wiederfinden. Ein Instandhalter mit einem Tablet ausgerüstet, kann sich dann direkt an der Maschine vor Ort Diagnosedaten zur Fehlersuche anzeigen lassen und dann sofort zum Beispiel das defekte Kabel nachbestellen. Werker werden durch intelligente Assistenzsysteme wie Leichtbauroboter bei ihrer Arbeit entlastet. Die Fertigungswelt der Zukunft wird flexibler wechselnde Produktionsgüter fertigen können. Diese wird auch eine höhere Flexibilität vom Fertigungspersonal fordern.
Für die Automatisierer bedeutet der vermehrte Einsatz von IT-Technologien eine Änderung des Know-how-Anforderungsprofils. Kenntnisse in den gängigen SPS-Programmiersprachen reichen nicht mehr aus. Die klassischen Feldbusse werden durch Ethernet ersetzt. Nun werden auch Netzwerkplanung, Kommunikationsprotokolle und Security wichtige Themen.
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