8 Experten zum Thema Industrie 4.0 – Teil 3

Smart Factory - was kommt da auf uns zu?

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Oliver Merget, Leiter Geschäftsbereich Automation Systems bei Turck: „Für Deutschland bedeutet dies, dass wir heute schon verstärkt in unsere Mitarbeiter investieren müssen, um diese für die bevorstehenden Anforderungen zu schulen.“
Oliver Merget, Leiter Geschäftsbereich Automation Systems bei Turck: „Für Deutschland bedeutet dies, dass wir heute schon verstärkt in unsere Mitarbeiter investieren müssen, um diese für die bevorstehenden Anforderungen zu schulen.“
(Bild: Turck)

Oliver Merget, Leiter Geschäftsbereich Automation Systems bei Turck: Industrie 4.0 wird die Flexibilität hochgradig verbessern und die Vernetzung von Produktionsstätten unterstützen, um so eine bedarfsorientierte globale Produktion zu ermöglichen. Durch die immer weitere Automatisierung von Anlagen und die eigenständige Optimierung von Fertigungsprozessen wird der Mensch als Arbeitskraft in modernen Produktionsanlagen eine nicht mehr so große Rolle spielen.

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Bisher konnten gerade Hersteller, die viele kundenspezifische Anforderungen und eine große Produktvielfalt hatten, bei kleinen Stückzahlen nur gering automatisierte Produktionsstrecken einsetzen. Die dadurch verursachten hohen Personalkosten haben viele durch die Verlagerung der Fertigung in Niedriglohnländer auszugleichen versucht – was aber längst nicht immer in der erforderlichen Qualität realisiert werden konnte. Dies wird sich mit den heute in Entwicklung befindlichen Konzepten und Technologien maßgeblich verändern, was aber neue Herausforderungen mit sich bringt: Die Anforderungen an die Arbeitskräfte steigen, sowohl an diejenigen, die diese Technologien und Produkte entwickeln, aber auch an das Personal in den einzelnen Produktionsstätten. Es werden dort mehr qualifizierte Mitarbeiter benötigt.

Dieser Wandel musste in jeder einzelnen der drei vorhergehenden industriellen Revolutionen vollzogen werden. In der vierten Revolution ist die Globalisierung eine weitere Herausforderung. Für Deutschland bedeutet dies, dass wir heute schon verstärkt in unsere Mitarbeiter investieren müssen, um diese für die bevorstehenden Anforderungen zu schulen.

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