Power Monitor So lassen sich alle Kenngrößen von Maschinen und Anlagen erfassen

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Ressourcen effizient einsetzen und in ein Energiemanagement einbinden lautet heutzutage die Zielrichtung eines jeden Anwenders von Maschinen und Anlagen. Grundlage ist die Ermittlung aller relevanten elektrischen Kenngrößen – wie dies der Power Monitor von Weidmüller kann. Er ist dabei in der Lage, bereits Ströme ab 1 mA zu registrieren.

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Der Power Monitor von Weidmüller erfasst selbst kleinste Leistungen, beispielsweise von Geräten im Stand-by-Modus. Detail: Die großen Tasten gestatten eine sichere Navigation im Menü.
Der Power Monitor von Weidmüller erfasst selbst kleinste Leistungen, beispielsweise von Geräten im Stand-by-Modus. Detail: Die großen Tasten gestatten eine sichere Navigation im Menü.
(Weidmüller)

Laut VDI-Richtlinie 4602 meint Energiemanagement „… die vorausschauende, organisierte und systematisierte Koordination von Beschaffung, Wandlung, Verteilung und Nutzung von Energie zur Deckung der Anforderungen unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Zielsetzungen“.

Um ein Energiemanagementsystem aufbauen und Einsparungen erzielen zu können, gilt es essenzielle Messwerte zu ermitteln und zu analysieren. Nur so lässt sich der Energieverbrauch an Maschinen und Anlagen optimieren. Der neue Power Monitor von Weidmüller dient der Messung und Erfassung aller relevanten elektrischer Kenngrößen von Maschinen und Anlagen und bildet die Grundlage eines Energiemanagementsystems. Das Gerät misst Strom, Spannung, Leistung, Wirkfaktor, Schein- und Blindleistung bei jeder angeschlossenen Phase sowie in der Summenzeile – mit höchstmöglicher Genauigkeit.

Leicht zu installieren und bedienfreundlich

Kennzeichnend sind seine besonders leichte Installation und hohe Bedienfreundlichkeit, so besitzt er große Softkeys, die eine sichere Navigation im Menü ermöglichen. Das großzügig bemessene, vierzeilige LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung stellt alle Messerwerte brillant und übersichtlich dar – Anwender erkennen auf einen Blick alle relevanten elektrischen Kenngrößen ihrer Maschinen und Anlagen.

Das Display - mit einer ein-prozentigen Genauigkeit – aktualisiert sich alle 100 Millisekunden. Damit entspricht der Power Monitor den Genauigkeitsanforderungen nach IEC 62053-21. Selbst kleinste Leistungen misst er, so werden Ströme ab 1 mA registriert, das heißt auch Geräte im Stand-by-Modus lassen sich leistungsmäßig zuverlässig erfassen.

Power Monitor lässt sich auch nachrüsten

Der Power Monitor eignet sich für neue Anlagen und Maschinen ebenso wie für Nachrüstungen. Er lässt sich in alle elektrisch versorgten Anlagen installieren. Das kompakte Gerät wiegt rund 450 g und misst außen 96 mm x 96 mm x 56 mm (H/B/T ohne Terminal Block), es ist frontseitig in Schutzart IP 51 gefertigt, rückwärtig in Schutzart IP 20.

Der Kommunikation dient ein USB 2.0 Anschluss (USB Series Mini B) sowie eine RS485-Schnittstelle (Modbus RTU). Damit lässt sich der Power Monitor optional in ein zentrales, übergeordnetes Energiemanagement einbinden.

Die Versorgungsspannung (AC/DC) liegt im Bereich von 85 bis 264 V AC bzw. 100 bis 300 V DC. Im Temperaturbereich von -25 bis 55 °C ist er problemlos zu betreiben.

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