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Personalwesen

… und Geld motiviert doch - die 7 großen Irrtümer

| Autor/ Redakteur: Dr. Jörg Zeyringer* / Ines Stotz

Schlagen Sie ein beliebiges Buch zum Thema Personalwirtschaft auf. Dort finden Sie: Geld motiviert nicht. Es sei nur ein Hygienefaktor, an finanzielle Incentives gewöhne man sich schnell und wenn es doch eine Wirkung haben könnte, dann nur als Strohfeuer, das schnell verbrenne. Dies deckt sich mit der öffentlichen Meinung, die über den Motivationsfaktor Geld herrscht. Motivationspsychologe Dr. Jörg Zeyringer meint, dass das Unsinn ist. Weshalb dennoch viele Menschen glauben – glauben müssen – dass dem nicht so sei, liegt an sieben Irrtümern, die unkritisch seit Generationen übernommen und weitergetragen werden.

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„Und Geld motiviert doch - die sieben Irrtümer“ vom Motivationspsychologen Dr. Jörg Zeyringer: Geld fasziniert, es motiviert und treibt uns an – doch nicht immer so, wie wir es erwarten. Begeben Sie sich auf eine spannende Reise und erfahren Sie, was Motivation wirklich bedeutet und warum Geld Menschen bewegt.
„Und Geld motiviert doch - die sieben Irrtümer“ vom Motivationspsychologen Dr. Jörg Zeyringer: Geld fasziniert, es motiviert und treibt uns an – doch nicht immer so, wie wir es erwarten. Begeben Sie sich auf eine spannende Reise und erfahren Sie, was Motivation wirklich bedeutet und warum Geld Menschen bewegt.
(BusinessVillage )

Der älteste dieser Irrtümer ergibt sich aus der besonderen Nähe, die Geld zum Göttlichen aufweist. Beides trug von Anfang an ein beträchtliches Machtpotenzial in sich. Damit war eine außergewöhnliche Konkurrenzsituation geschaffen. Besonders für die Glaubenslehre der christlichen Kirche entstand dadurch eine reale Bedrohung. Die Vertreter der Kirche hatten mit einer weiteren Problematik zu kämpfen. Nur der von Gott geschaffene Mensch durfte sich vermehren. Dem Geld durfte diese Macht nicht zugestanden werden. Der Geldverleiher wurde zum Urbild des Sünders, das Geld zu etwas Bösem. Denn, „man kann nicht zugleich Gott und dem Mammon dienen“.

Geld darf also nicht motivieren, weil Geld und Glaube in Konkurrenz stehen. Oder, anders gesagt: Je größer die Angst vor Gott, desto weniger durfte die Motivationskraft des Geldes anerkannt werden. Dieses Bild wurde in unserer westlichen und christlich geprägten Kultur Jahrhunderte lang vehement vermittelt. Dass sich daraus eine (unbewusste) Überzeugung im Sinne einer sozialen Erwünschtheit entwickelt hat, die noch heute vertreten wird bzw. vertreten werden muss, überrascht nicht.

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